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Magnesiumchlorid – unbegrenztes positives Wirkungsspektrum für Körper, Geist & Lebenskraft

von Basel Express

Pflichtlektüre für Gesundheitsbewusste

Magnesiumchlorid ist ein zusammengesetzter Mineralstoff, der beim Verdunsten von Meerwasser gewonnen wird. Seine Fähigkeit auf zahlreiche Krankheiten eine heilende Wirkung zu haben, den Alterungsprozess aufzuhalten und Infektionen abzuwehren, ist überaus bemerkenswert!

Magnesiumchlorid ist für viele Enzymreaktionen wichtig, vor allem für die Energiegewinnung in den Zellen, der Gesundheit des Gehirns und des Nervensystems sowie für gesunde Knochen und Zähne. Magnesium in Verbindung mit Chlorid bekämpft auch Infektionen überaus wirksam. Der Anteil von Magnesiumchlorid, den wir mit der Nahrung aufnehmen, ist stark zurückgegangen, da viele anorganische Dünger mit übermässig hohem Kaliumzusatz eingesetzt werden.

Auch empfehlen die meisten medizinischen Fachkräfte eine erhöhte Zufuhr von Calcium zu Lasten des Magnesiums: Obwohl Calcium und Magnesium in unserem Körper zusammenarbeiten, haben sie gegensätzliche Effekte auf den Stoffwechsel. Dies ist grösstenteils bedingt durch die Aktivität der Nebenschilddrüsen, die versuchen, das gemeinsame Produkt von Calcium und Magnesium in unserem Blut im Vergleich zu Phosphor konstant und ausgewogen zu halten. Ist der Magnesiumspiegel zu niedrig, muss der Calciumspiegel ansteigen um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dieses Calcium wird dann den Knochen und Zähnen entzogen!

Die antimikrobielle Wirkung von Magnesiumchlorid

Im Jahr 1915 wurde nach einer anderen Möglichkeit gesucht, um die Wunden der Soldaten zu reinigen, da die bisher benutzten Antiseptika das Gewebe noch zusätzlich schädigten und Infektionen somit eher begünstigten als verhinderten. Bei Testversuchen schnitt die Magnesiumchloridlösung am besten ab. Das Gewebe wurde nicht geschädigt und die Leukozytenaktivität und damit auch die Phagozytose, also die Vernichtung von pathogenen (krankheitserregenden) Mikroben, steigerte sich enorm. Bei Versuchen mit der innerlichen Anwendung von Magnesiumchlorid entdeckte man, dass es das Immunsystem stark stimulierte und es daher sehr nützlich ist, um ein breites Spektrum an Krankheiten zu behandeln.

Dazu gehören: Krankheiten des Magen-Darm-Traktes wie Dickdarmdarmentzündung und Gallenblasenprobleme, Parkinson, Tremor und Muskelkrämpfe, Akne, Ekzeme, Schuppenflechte, Warzen und Juckreiz der Haut, Impotenz, Prostatahypertrophie, Gehirn- und Kreislaufprobleme sowie Asthma, Heuschnupfen, Nesselsucht und allergische Reaktionen. Selbst Haare und Nägel werden kräftiger und gesünder!

Bemerkenswert: Epidemiologische Studien bestätigten, dass es in Gebieten mit magnesiumreichem Boden weniger Krebsfälle gibt als in Regionen mit einem geringen Magnesiumgehalt!

Magnesium für gesunde Knochen und Zähne

Bei uns in den westlichen Ländern herrscht die Meinung, dass weit verbreiteten Krankheiten wie Osteoporose und Karies durch eine hohe Einnahme von Calcium vorgebeugt werden kann. Doch scheint das Gegenteil der Fall! In asiatischen und afrikanischen Völkern mit einer sehr geringen Aufnahme von Calcium (etwa 300 mg täglich), gibt es nur sehr wenige Fälle von Osteoporose. Bei uns, wo vermehrt Milchprodukte verzehrt werden, liegt die Osteoporose-Rate deutlich höher.

Grund: Die Calcium-, Magnesium- und Phosphorspiegel werden von den Nebenschilddrüsenhormonen in einem schwankenden Gleichgewicht gehalten. Steigt der Calciumspiegel, so sinkt der Magnesiumspiegel und umgekehrt. Bei einer geringen Magnesiumaufnahme wird Calcium aus den Knochen dazu benutzt, den Calciumspiegel im Gewebe zu erhöhen, wohingegen eine hohe Magnesiumaufnahme dazu führt, dass Calcium aus dem Gewebe in die Knochen eingelagert wird.

Eine hohe Phosphorzufuhr ohne gleichzeitige hohe Calcium- oder Magnesiumaufnahme führt dazu, dass sich Calcium aus den Knochen löst und mit dem Urin aus dem Körper ausgeschieden wird. Eine hohe Phosphoraufnahme bei gleichzeitig hoher Calcium- und Magnesiumzufuhr führt zu einer Mineralisierung der Knochen.

Dasselbe wie für die Knochen gilt auch für gesunde Zähne: Kariesresistente Zähne enthalten durchschnittlich doppelt so viel Magnesium wie kariesanfällige Zähne. In Bezug auf die Stärke von Knochen und Zähnen könnte man sich Calcium als Kalk und Magnesium als Superkleber vorstellen. Der Magnesium-Superkleber bindet den Kalk und wandelt ihn in bessere Knochen und Zähne um. Die Lösung des Problems ist eine regelmässige Zufuhr von Magnesium. Wichtig: Magnesium in mehreren über den Tag verteilten Dosen zu sich nehmen!

Magnesium-Öl in der transdermalen Therapie

Um Probleme mit dem Verdauungssystem zu umgehen, lässt sich Magnesiumchlorid transdermal einsetzen (d. h. es wird durch die Haut aufgenommen). In trockener Form wird Magnesiumchlorid gewöhnlich als hydrophile (wasseranziehende) Flocken verkauft. Diese Affinität zu Wasser bedeutet, dass Magnesiumchlorid mit Wasser vermengt, sozusagen als Magnesium-Öl verwendet und somit als transdermale Magnesiumtherapie auf die Haut aufgetragen werden kann. Es ist also kein Öl im eigentlichen Sinne, aber es fühlt sich so an, wenn man es in die Haut einmassiert.

Jungbrunnen Magnesium-Öl

Der Verjüngungseffekt durch die Aufnahme von Magnesium ist ein langsamer Prozess, besser man erhöht die Zirkulation durch eine permanente Muskelspannung, indem man Magnesium-Öl tief in die Haut einmassiert, oder indem man es in heissen Packungen einsetzt.

Vorsicht ist bei empfindlicher Haut geboten, da das Magnesium-öl eventuell eine Zeit lang brennt. In diesem Fall sollte es auf ein erträgliches Mass verdünnt werden. Allerdings ist es bei manchen Krankheitsbildern, wie zum Beispiel Arthritis oder anderen Steifheits- und Schmerzzuständen, von Vorteil, wenn es direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen und über Nacht mit alten Tüchern abdeckt wird. Magnesium kann die altersbedingte degenerative Verkalkung unserer Körperstruktur umkehren und dadurch zur Verjüngung beitragen.

Magnesium als Nervennahrung

Magnesium wirkt beruhigend auf das Nervensystem, so hilft es bei gereizten und überreizte Nerven und fördert den gesunden Schlaf. Das ist vor allem bei epileptischen Anfällen, Konvulsionen bei Schwangeren und dem Zittern von Alkoholikern nützlich. Nervlich bedingte Erschöpfungszustände, Ticks und Zuckungen, Tremor, Gereiztheit, Überempfindlichkeit, Muskelkrämpfe, Unruhe- und Angstzustände, Verwirrung, Desorientiertheit und Herzrhythmusstörungen reagieren positiv auf eine erhöhte Magnesiumaufnahme. Es wurden sogar Gedächtnispillen vermarktet, die zu einem Grossteil aus Magnesium bestanden.

Wenn man unter Magnesiummangel leidet, schläft man unruhig, bewegt sich viel im Schlaf und wacht nachts häufig auf. Aufgrund seiner stark entspannenden Wirkung hilft Magnesium nicht nur bei der Schlafförderung, sondern ist ebenfalls wirksam bei der Bekämpfung von Kopfschmerzen und Migräne. Sogar die Anzahl der Selbstmorde steht in Zusammenhang mit Magnesiummangel: Je geringer der Magnesiumgehalt in Boden und Wasser in einem bestimmten Gebiet, umso höher ist die Selbstmordrate.

Fazit: Magnesium ist sowohl wichtig für das reibungslose Funktionieren des kardiovaskulären Systems und des Nervensystems, als auch für über 300 Enzymreaktionen und die Energiegewinnung. Magnesium ist das wichtigste Einzelmineral für die Aufrechterhaltung des elektrischen Gleichgewichts und um den Zellstoffwechsel zu erleichtern. Es reguliert die elektrische Aktivität der Zellen sowohl zwischen den Zellen als auch in den Zellen. Deshalb kommt ein Magnesiummangel im Körper für das Leben einer Zelle einer Katastrophe gleich – ohne Magnesium gibt es keine Energie, keine Bewegung, kein Leben!

Anwendung:

Magnesiumchlorid kann sowohl Speisen als auch Getränken zugesetzt werden, um den bitter-salzigen Geschmack zu überdecken. Man kann mit ein paar Tropfen im Essen oder in einem Getränk anfangen und die Menge langsam auf einen halben Teelöffel zweimal täglich steigern – bis man 600 mg Magnesiumchlorid am Tag erreicht. Bei Faktoren wie Stress ist eine Tagesdosis von bis zu 1.000 mg möglich.

Die Magnesiumaufnahme im Darm nimmt im Alter und bei gastrointestinalen Störungen ab, besonders bei Pilzbefall im Darm als Folge von Antibiotika und anderen pharmazeutischen Medikamenten. Übrigens: Eine übermässig hohe Ausscheidung von Magnesium mit dem Urin kann auch eine Nebenwirkung mancher Medikamente sein.

Man sollte kein zusätzliches Magnesium nehmen, wenn schwerwiegende Nierenprobleme oder Muskelleiden vorliegen. Vorsicht ist auch bei schwerer Nebenniereninsuffizienz und niedrigem Blutdruck geboten. Im Zweifelsfall immer einen Arzt konsultieren!