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Der nächste Fall: Türkischer Radfahrer prügelt Fußgänger tot, weil der im Weg war

von Wilhelm Schulz

Ein 40-Jähriger ist tot, weil er im Weg war, als ein türkischer Radfahrer vorbei kam. Der Fußgänger starb gestern im Krankenhaus. Der Migrant hatte den Hannoveraner zunächst ins Koma geprügelt, jetzt ist dieser seinen Verletzungen erlegen.

Der 28-Jährige war vom Fahrrad gestiegen und hatte den Fußgänger in der Limmerstraße im Hannoveraner Ortsteil Linden-Nord angegriffen, weil dieser ihn angeblich behindert hatte, als er die Straße überquerte. Der Kampfsportler schlug dem 40-Jährigen mehrfach so massiv ins Gesicht, dass das Opfer mit schwersten Kopfverletzungen bewusstlos zu Boden ging.

Obwohl Passanten sofort Erste Hilfe leisteten, fiel der Fußgänger ins Koma und erwachte nicht mehr. Die Tat hatte sich am Montag ereignet. Am Donnerstag verstarb Ilja T. Die Polizei ermittelt inzwischen wegen Totschlags gegen den türkischstämmigen Radfahrer. Laut Staatsanwältin Kathrin Söfker soll der Angreifer Kampfsporterfrahrungen haben:

„Er muss wissen, dass solche Schläge schwere Verletzungen verursachen“, zitiert sie die HAZ.

Diese habe er offenbar billigend in Kauf genommen. Der 28-Jährige kam erst zwei Tage nach der Tat in Untersuchungshaft. Zuvor war die Polizei noch von einer Körperverletzung ausgegangen und hatte den Mann auf freiem Fuß gelassen.

Möglicherweise, so die Ermittler, stand der Täter unter Drogeneinfluss. Das Blutergebnis steht allerdings noch aus. (WS)