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Deutsche Durchschnittsfamilie rutscht unters Existenzminimum

von Birgit Stöger

Während Milliardenbeträge für sogenannte Flüchtlinge bereit gestellt werden, rutscht die deutsche Durchschnittsfamilie inzwischen unter das Existenzminimum. Nachdem der „Refugee Welcome Spaß“ und eine komplett verfehlte Energiewende irgendwie finanziert werden müssen, presst der Staat über Steuern und Abgaben die Familien aus, so dass es kaum mehr zum Leben reicht. 

Diesen Zustand zeigt eine Untersuchung im Auftrag des „Familienbundes der Katholiken“ und des „Deutschen Familienverbandes“ auf. Darin wird klar: Selbst Familien, die über ein – von der Welt als gar nicht so gering tituliertes – Jahreseinkommen zwischen 30.000 und 50.000 Euro brutto verfügen, rutschen unter das Existenzminimum. Den Berechnungen der beiden Verbänden zufolge liegt das Einkommen einer Familie, die brutto 35.000 Euro im Jahr verdiene und zwei Kinder habe, nach Abzug von Sozialabgaben und Steuern monatlich 232 Euro unter dem Existenzminimum. Im Gesamtjahr summiere sich dieses Minus auf 2779 Euro.

Zu dem Ergebnis der Untersuchung merkt die Welt an, dass die aufgezeigte Entwicklung auch aus dem gewachsenen gesetzlichen Existenzminimum resultiere. Maßstab für die Berechnung des Betrags, der bei der Lohnsteuer als Freibetrag eingesetzt wird, ist das sozialhilferechtlich definierte Existenzminimum. Dieses liege für Erwachsene bei 9168 Euro, für Kinder bei 7620 Euro.

Die Verbände – Familienbund und Familienverband – fordern, dass das Existenzminimum eines Kindes gleich hoch angesetzt werden müsse, wie das eines Erwachsenen. Familien im „roten Bereich“ würden nur deshalb überleben können, weil sie jeden Cent dreimal umdrehten. Die betroffenen Familien würden schlechtere Wohnlagen ausweichen, sich im Konsum einschränken und sich eine zusätzliche Altersvorsorge sparen. Das Kindergeld sei ebenfalls keine „echte Wiedergutmachung“. Der Transfer sei eine Rückzahlung von vorher zuviel und zu Unrecht eingenommener Lohnsteuer.

In Anbetracht der Milliardensummen, die für die Rundumversorgung von Hunderttausenden Immigranten benötigt werden, den Kosten, die eine kopflose Energiewende verursacht und einer immer kraftloser werdenden deutschen Wirtschaft wird die Forderung der Familienverbände an die Wand laufen. Deutsche Familien, die nicht vom Sozialtransfer leben, werden in diesem angeblich so reichen Land weiterhin jeden Cent doppelt und dreifach umdrehen müssen, um ihre Kinder großziehen zum können. (SB)