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Jetzt Buenos Aires, Station des globalistischen Untergangs

von NJ

Merkels Kanzler-Airbus beendete vorgestern seinen Flug nach Buenos Aires zum G20-Gipfel, mit Merkel an Bord, mit einer Notlandung in Köln. Die einstmals „mächtigste Frau der Welt“, wie Merkel von ihren globalistischen Speichelleckern gennant wurde, musste wie ein abgeschobener Flüchtling mit einem Linienflug vorliebnehmen.

Zum Vollfressen am Abend-Buffet kam sie rechtzeitig an, aber niemand nahm von ihr Notiz. Nicht weniger demütigend wurde Frankreichs Rothschild-Präsident, der „Hinterlader“ Emmanuel Macron, mit Hang zu Karibik-Negern, empfangen. Nur ein Rollfeld-Bediensteter mit Gelber Weste, dem Symbol der Neuen Französischen Revolution gegen das System, war da, als der Mann mit dem „Oma-Fetisch“ ausstieg. Ein Sputnik-Video voller Spott:

„Macron wurde an der Gangway von keiner Amtsperson begrüßt.“

Im Video-Kommentar heißt es:

„Begrüßt wurde Macron von einer Gelben Weste.“

Mittlerweile sind „die Flammen der Gelben-Westen-Revolution nach Brüssel übergesprungen“. Offiziell wird von einer Panne gesprochen, was so glaubwürdig sein dürfte wie die Behauptung, die Elektronik der Kanzler-Maschine sei nicht gehackt worden.

In Buenos Aires verhärten sich die Fronten, egal was bei der Unterredung zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping an Wortklauberei ausgetauscht wird. DIE WELT gestern:

„G-20-Gipfel: Der Zerfall der Weltordnung. Trump bringt weitere destabilisierende Elemente ein. Am deutlichsten wird das etwa beim Handelskrieg mit China, den Trump vom Zaun gebrochen hat. Die G-20-Staaten gelten als eine Art inoffizielle Weltregierung. Doch wenn die Ankermacht USA zum unsicheren Kantonisten wird, wird das immer schwerer.“

Lassen wir uns nicht davon täuschen, dass die USA weltweit 1000 Militärbasen unterhalten und China nur eine, die in Djibuti in Afrika. China rüstet auf, will den Hafen Asau auf den Somoa-Inseln zur Militärbasis machen und baut an seinem 3. Flugzeugträger.

Die Konfrontation mit Amerika rückt näher, denn China beansprucht die Vorherrschaft über das Südchinesische Meer, das bislang von den USA quasi als Domäne seiner Weltmacht betrachtet wurde. Doch auch Präsident Trump weiß, dass er sich auf einen Krieg mit China nicht einlassen kann, um Amerikas Weltmacht zu verteidigen.

Gleichzeitig wissen alle, dass Chinas Strategie zunächst darin besteht, Amerikas Weltmachtstatus durch Investitionen und Handel mit den Dollarüberschüssen immer mehr auszuschalten und dadurch selbst zur Weltmacht Nummer eins aufzusteigen.

Hinzu kommt die neue Pekinger Doktrin, Chinas Handelsinteressen künftig auch militärisch abzusichern. Wie China die pazifische Region vom Westen herauslöst, demonstrierte China im November anschaulich, als eine vor Wut schäumende EU-Diplomaten-Riege hinnehmen musste, wie der Vizepremier Semisi Kioa Lafu Sika des mickrigen Inselstaates Tonga den Vorzug vor EU-Ministern auf Shanghais wichtiger Import-Expo erhielt.

Seit 2011 investierte China in Papua New Guinea 402.77 $Mil., in Vanuatu 190.65 $Mil., in Samoa: 169.72 $Mil. und in Fiji 291,94 $Mil. Die US-Unterstützung für die Südpazifik-Region verringerte sich zwischen 2011 und 2016 um zwei Drittel.

Schließt man einen für Amerika nicht führbaren großen Krieg mit China, oder einen nicht durchführbaren Umsturz im Reich der Mitte aus, bleibt nur ein totaler Handelskrieg übrig, um die Vormachtstellung zwischen beiden Weltmächten endgültig zu klären.

Allerdings wollte Chinas Botschafter in Washington, Cui Tiankai, vor dem G20-Gipfel in Buenos Aires einen großen Krieg mit Amerika auch nicht ausschließen. Cui Tiankai:

„Ich weiß nicht, ob die Menschen die möglichen Konsequenzen erkennen – die negative Wirkung – wenn eine solche Entkopplung mit Amerika stattfinden sollte. Die Lehren aus der Geschichte sind immer noch vorhanden. Im vergangenen Jahrhundert hatten wir zwei Weltkriege, dazwischen eine wirtschaftliche Depression. China jedenfalls wird kämpfen, um seine Interessen zu schützen.“

Der in Neu Seeland tätige politische Analyst Darius Shahtahmasebi schreibt dazu in RT:

„Amerika und seine Verbündeten können mit dieser Art von chinesischer Diplomatie nicht konkurrieren, ohne dass sie ihre Politik gegenüber Kleinstaaten grundlegend ändern. Aus diesem Grunde erklärte der philippinische Präsident Rodrigo Duterte: ‚Das Südchinesische Meer gehört zu China, nur haben das Amerika und die anderen noch nicht bemerkt‘. Amerika will China mit allen Mitteln in die Schranken weisen. Es ist ein Kampf um die Vorherrschaft im Pazifik, ein gefährlicher Kampf. Wir sind im Begriff, schlafwandlerisch aus einem Kalten Krieg 2.0 einen globalen Konflikt zu machen.“

Trump seinerseits hat die Weichen zum Handelskrieg mit China gut durchdacht gestellt. Das gerade ratifizierte Handels-abkommen (Ersatz für das Ex-Freihandelsabkommen NAFTA) zwischen USA, Kanada und Mexiko beinhaltet nämlich die Trump-Klausel, dass Amerika das Abkommen kündigen kann, falls einer der Vertragspartner „Handelsabkommen mit Ländern ohne Marktwirtschaft abschließt“. Damit ist China gemeint.