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Wir erleben einen nicht deklarierten Krieg gegen Europa

von helmut mueller

Wann und wo immer man sich mit der Lage in Europa, in Deutschland oder Österreich befasst, da wäre jede Nabelschau fehl am Platz. Die Welt dreht sich auch ohne uns weiter, aber  es passieren da draußen Dinge, die entscheidend für unsere Zukunft sind.

Je weniger wir darauf vorbereitet sind  und in uns wichtigen Fragen nicht gegen steuern, desto teurer könnte es uns bald zu stehen kommen. Wie teuer? Ich bezweifle, dass unsere Regierung eine befriedigende Antwort darauf hat. Es ist ja letztlich auch nicht sie, die über unser Schicksal entscheidet.

So sieht die Neue Weltordnung, eigentlich ein Synonym für die Interessen der großen Konzerne, Europa mehr als Abstiegskandidat und  Auffangbecken globaler Migrationsströme, was den Abstieg nur beschleunigen kann. Für Washington oder Peking sind wir bereits Vergangenheit; ein Museum, in dem von glorreichen Zeiten geträumt wird und das man nach Bedarf  zerstören kann. Vielleicht denkt auch Erdogan so. Doch vorerst passieren hier noch Dinge, wenn auch keine allzu erfreulichen und jedenfalls keine weltbewegenden.

So erschütterte, wie eine Zeitung behauptete, der Fall Susanna „ganz Deutschland“, dieselbe  Zeitung aber sich in ähnlichen Fällen zuvor eher zurückhielt oder sie gar ignorierte. Es musste wohl erst ein jüdisches Mädchen einem so genannten Flüchtling zum Opfer fallen, um bei den Regierenden und dem Mainstream so etwas wie Betroffenheit auszulösen. Der Fall sei eine Aufforderung, Integration ernst zu nehmen und für gemeinsame Werte einzustehen, belehrte uns denn auch die Kanzlerin eigener Werte. Längst zu spät, Iuliana aus Viersen folgte Susanna aus Mainz, weitere werden folgen in Migrations- eigentlich Kriegszeiten wie diesen.

Nach Vergewaltigungsorgien, Morden, Bandenbildungen  und Milliarden Unkosten für Schein-Asylanten, fiele Merkel und  dem ganzen politischen Pharisäertum (in dem von 35.000 US-Soldaten und etlichen Atomraketen  „beschützten“ Besatzungskonstrukt)  nicht ein, zu verkünden:  Schluss damit! Integration fremder, nicht integrierbarer Heerscharen, ob muslimisch oder nicht, ist nicht möglich¸ daher massive und möglichst baldige Rückführung. Nicht nur Afrikaner  oder Afghanen, auch Europäer haben ein Recht auf die Heimat, ihre Heimat!

Doch  selbst von der österreichischen Regierung wird man solches nicht deutlich und unmissverständlich hören, da auch sie das von EU und UNO gewünschte Ansiedlungsprogramm auszuführen hat. Jetzt etwas verzögert, aber doch.  Zur Ablenkung davon und von CETA gibt es Leckerlis, unter anderem diese kalkulierte Kampfansage an den Islam zu Ramadan und darauf folgend  Umarmung durch Netanjahu. Ein Elfmeter für Islamisten und  ein Garant für weitere Entfremdung zwischen dem Islam  und Europa. Ist das nicht alles ganz im Sinne einer  israelischen Strategie, Europa in einen Krieg gegen den Iran oder wenn nötig gegen die islamische Welt hineinzuziehen?

Und nicht ganz zufällig hängt das eine mit einem anderen Plan zusammen: So halten an der globalen Front die Herren der Welt an dem einen großen Durchmischungs-Projekt – auch eine Kriegserklärung –  in Europa weiter fest, dazu in der Vergangenheit einige Spitzenpolitiker wie Blair und Sarkozy und jetzt wohl auch Merkel  bereits ihren Segen gegeben haben. In einigen Städten ist dieses perfide Vorhaben  in absehbarer Zeit vor der Vollendung. Auch in Wien: Die Durchmischung funktioniert, soll der rotgrüne Alt-Recke  Van der Bellen gemeint haben. Aber wie? davon hat er anscheinend keine Ahnung. Aber es kann so verstanden werden, dass dieses Durchmischen noch zu Ende geführt werden muss. Nach allen Erfahrungen der Geschichte verheißt ein solches Ende  nichts Gutes für Eingeborene.

Zu dem Endzweck werden  deshalb Mahnungen von Verhaltensforschern vor dem unkontrollierten Vermischen von Kulturen weiterhin in den Wind geschlagen, werden die Lehren der Geschichte für  überflüssig erachtet und  jedes mit naturgesetzlichen Kategorien übereinstimmende Denken belächelt. Umso mehr wird eines Geburtenniedergangs wegen das Ende des Wohlstandes, nur des materiellen wohlgemerkt, heraufbeschworen und  dazu selbstverständlich die Menschenrechtskeule bemüht.

Kurioser Weise  tut man bei jeder Gelegenheit gerade so, als hätten die großartigen europäischen Leistungen nichts mit jenem europäischen Menschen zu tun, den selbst ein schrecklicher Dreißigjähriger Krieg nicht in die Knie zwingen konnte. Aber natürlich, jetzt ist die Situation doch eine etwas andere, denn der neue  große Krieg wird, wie es schon Erdogan zu sagen wusste, mit „biologischen Waffen“ geführt. „Waffen“, denen Europa aus eigenem Verschulden nichts  Vergleichbares  entgegenzusetzen hat: ausreichend Nachwuchs. Doch das zu bewerkstelligen, sollte eigentlich zu machen sein. Stehen vielleicht die falschen Politiker vorne, um das Problem zu beheben?

Jedenfalls kein großes Thema für in dieser Sache anscheinend inkompetente oder möglicherweise in evolutionärer und biologischer Hinsicht fehlgeleitete  Regierungschefs in Wien, Dublin, Berlin oder Paris. Damit wäre  aber  klar, wer wirklich abzutreten hätte, nämlich  nicht der europäische Mensch, sondern Politiker, die ihn in fahrlässiger Weise in diese den Sinn des Lebens leugnende, daher existenzbedrohliche Lage gebracht haben. Oder  Heutige, die aus den erwähnten oder ideologischen Gründen kein besonderes Interesse weder an einer nationalen noch an einer vornehmlich am Europäischen sich orientierenden Natalitätspolitik als Grundbedingung der europäischen Existenz haben.

Wie auch immer, wir dürfen, wie gesagt, bei all dem schon aus Eigeninteresse die Vorgänge in der übrigen Welt nicht außer acht lassen. So hat der G7-Gipfel in Kanada eines gezeigt: Der Führer der „freien Welt“ verabschiedet sich auf Raten von dieser Rolle und legt dafür außenpolitisch sein Augenmerk mehr auf den Pazifik-Raum, vor allem aber auf die innenpolitische Lage, denn da droht Gefahr.

So könnte die USA nach Meinung  von Ex-FED-Mann Ben Bernanke schon 2020 einen „Crash“ hinlegen. Vermutlich soll dann oder später der Krieg gegen den Terror oder auch der Aufmarsch gegen Russland hauptsächlich von der kulturell und militärisch bereits entkräfteten  Bundesrepublik Deutschland weiter geführt werden.

Koste es, was es wolle, an Geld und an Menschenleben.

Deutsche Politik ist ja darin, siehe Asylindustrie, schon geübt.