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Überwachungssoftware: Überwachung der Gläubigen in der Kirche, Synagogen und Moscheen!

von PEP

Nicht einmal Georg Orwells Roman „1984“ ging so weit: Big Brother im Gottesdienst …

Jetzt auch Geheimdienstmethoden in Kirchen und Moschen beim Gottesdienst: Weltweit nutzen Kirchen schon jetzt eine neue Spähsoftware (!). 

CHURCHIX Überwachungssoftware in den Kirchen!
CHURCHIX Überwachungssoftware in den Kirchen!

Die Software „Churchix“ scannt die Gesichter der Gläubigen (und ungläubigen), damit der verantwortliche Geistliche weiß, welche Schäfchen die Messe schwänzen und welche wirklich andächtig beten. Das hätte sich die Inquisition im Mittelalter gewünscht, sie waren hauptsächlich auf Denunzianten und Neider angewiesen.

Kirchen verwenden Software wie Polizei und Geheimdienst
Die Gesichtserkennungssoftware wird schon in vielen Ländern von der Polizei eingesetzt. Die Firma Face Six hat nun das Programm Churchix.com entwickelt, das den Gottesdienst unauffällig (ohne Wissen der Gläubigen) überwacht.

Mehr als 30 Kirchen auf der ganzen Welt sollen das Programm bereits nutzen, sagt Moshe Greenshpan, der Chef des Unternehmens, das in Las Vegas und Israel beheimatet ist.

Kirchen, die neue Kunden für die Sicherheitsbranche
Die Software Churchix ist keine komplette Neuentwicklung. Eigentlich arbeitet Face Six mit Sicherheitsdiensten und Polizei zusammen. Mit den Kirchen hat man nun einen ganz neuen Kundenkreis dazu gewonnen.

„Zuerst war ich von dem Erfolg überrascht. Wir hätten nie an Kirchen als potentielle Kunden gedacht. Aber inzwischen verstehen wir ihre Bedürfnisse besser und können die Softwar dafür weiter optimieren,“ so Greenshpan.

Für das Programm muss zuerst eine Datenbank mit hochauflösenden Bildern der Gemeindemitglieder angelegt werden (Datenschutzbedenken?).

Aus den Bildern errechnet Churchix die notwendigen biometrischen Daten. Nun muss der Kirchenraum nur noch mit unauffälligen Überwachungskameras ausgestattet werden und schon ist die Überwachung der Gemeinde perfekt. Das Programm läuft auf einem normalen PC und kann dort zeitgleich den Stream von vier Kameras in Echtzeit verarbeiten bzw. die Daten auch über das Internet versenden.

Überwachte Gläubige ...
Überwachte Gläubige …

Die Überwachung und die Seelsorge
Neuankömmlinge in der Gemeinde, die man speziell ansprechen, werben sollte, werden sofort aufgespürt (wenn das eine Sekte machen würde wäre das Geschrei der Öffentlichkeit sehr groß). Ebenso können Personen mit „Hausverbot – Kirchenverbot“ besser überwacht werden.

Einige Kirchen würden ihre Datenbank mit den Fotos von registrierten Sex-Straftätern, Kunstdieben etc. füttern, sagt Greenshpan weiter. Vor allem können der Priester und seine Mitarbeiter nun problemlos nachverfolgen, welche Gemeindemitglieder fleißige Kirchgänger sind und wer sich vor dem Kirchengang drücken will. Da kann man dann in kleinen Gemeinden bzw. Orten den nötigen Druck auf diese Abtrünnigen machen.

Und natürlich fällt es auch sofort auf, sollten heranwachsende Jugendliche die Familie nicht mehr zum Beten begleiten. Da kann dann ein Hausbesuch -zur intensiven Intervention helfen. Was die Kirchen tatsächlich mit der Software alles machen, weiß Greenshpan nicht so genau und will es wohl auch nicht wirklich wissen. Er vermutet jedenfalls, dass die meisten Kirchen-Gemeinden die Software im Geheimen laufen lassen.

Erkennt man eine dieser verborgenen Kameras, so die Antwort auf entsprechende Fragen:

„Diese Kameras dienen wie das eingebaute Alarmsystem nur zum Schutz der Kirche, der Kunstwerke und nicht zuletzt das klappt heute immer, zum Schutz der Gläubigen Kirchenbesucher“.

Also reine Präventivmaßnahmen wie auch die Geheimdienste etc. ihre Spitzelarbeit bezeichnen.

„Ich fürchte, die Kirchen klären die Kirchenbesucher und Gläubigen nicht auf“,

sagte Greenshpan im Gespräch mit einem Technikportal. (Das glauben wir auch!)

„Wir fordern sie dazu auf, aber ich glaube nicht, dass sie es machen“ so M. Greenshpan.

Technik für Massenkirchen

Spendengelder kommen jetzt bargeldlos!
Spendengelder kommen jetzt bargeldlos!

Neu soll die Gottesdienstüberwachung allerdings nicht sein. Vor dem Einsatz der Software hätten seine Kunden auch schon versucht, die Teilnehmer zu identifizieren, nur eben per Handarbeit. Vor allem für große Kirchen mit Massengottesdiensten sei das nun einfacher geworden.

„Man kann etwa 100 Personen auf einmal manuell registrieren, aber bei großen Kirchen mit hunderten oder gar tausenden von Besuchern ist das unmöglich.“

An eine bestimmte Religion ist das Programm nicht gebunden. Der Gründer denkt bereits an spezielle Varianten für Synagogen und Moscheen nach.

Kirche, die Zukunft ist jetzt!
Dass Kirchen mit der Zeit gehen und sich den Gegebenheiten schnell anpassen können, zeigt schon die Einführung des Kollektomaten in schwedischen Kirchen! Die Einführung des Kollektomaten (siehe Bilder rechts) in schwedischen Kirchen wurde notwendig, da ja wie schon bekannt, in Schweden nur noch (bis auf Ausnahmen) bargeldlos bezahlt werden kann.

Schweden übernimmt sozusagen die Test- und Vorreiterrolle für die bargeldlose Zukunft in der EU. Die Kirchen konnten sich auch hier gut der bargeldlosen Zukunft anpassen, jetzt wissen die Kirchen wenigstens wer ihnen eine Spende gibt. Und natürlich in welcher Höhe bzw. Regelmäßigkeit die Spenden erfolgen. Spendenfreudige Gläubige behält man doch gerne im Auge,oder?

Quellen: Churchix, Moshe Greenshpan CEO, Zeitschrift S.t.e.r.n, Technikportal-„Israel21C“, aufbereitet vom Eggetsberger-Info-Blog-Team.  
Bildquellen: Churchix, u.a. aufbereitet vom Eggetsberger-Info-Blog-Team