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Sturmwarnung für D.C.

von N8Waechter

Es ist bemerkenswert ruhig an der Oberfläche und dennoch herrscht eine spürbare Anspannung. Es mehren sich die Anzeichen für maßgebliche Bewegungen auf der Theaterbühne, denn der erste und durchaus wichtige Schritt für eine Reihe an Folgeereignissen wird wohl die zeitnah anstehende Veröffentlichung des “Mueller-Reports“ sein.

Robert Mueller hatte die vergangenen rund zwei Jahre als Sonderermittler die Aufgabe, herauszufinden, ob es eine Verbindung zwischen der Wahlkampagne von Donald Trump und “Russland“ gab. Nun heißt es (wie auch schon mehrfach in der Vergangenheit), dass die Ermittlungen abgeschlossen seien und es wird zeitnah mit der Veröffentlichung des Berichts gerechnet.

Bestärkt wird dieser Gedanke bereits seit über einer Woche, seitdem der “Mueller-Report“ auf Amazon zur Vorbestellung angeboten wurde, was die Washington Post naturgemäß zum Anlass nahm, eine eigene, jedoch 240 Seiten kürzere Version auf derselben Plattform anzubieten. Gemeinsam haben die beiden Angebote indes das Veröffentlichungsdatum: 26. März 2019, worauf dieses jedoch beruht, ist unklar, denn von offizieller Seite wurde bisher kein Datum genannt.

Das Lager der Trump-Gegner und deren verbündete Spottdrosseln bemühen sich bereits, dem Bericht den Wind aus den Segeln zu nehmen und warnen vor einer Enttäuschung für “fast alle“. Derweil reitet CNN weiterhin ein bereits lange verendetes Pferd, während man bei ABC News wohl die Zeichen der Zeit erkannt hat:

ABC-Moderatorin Martha Raddatz: »Wie groß ist die Sache für den Präsidenten, falls sie keine geheimen Absprachen finden?«

ABC-Moderator Terry Moran: »Gewaltig! Er ist [von allen Vorwürfen] befreit. Falls Robert Mueller zurückkommt, wäre Mueller in den Vereinigten Staaten ein Volksheld.«

Moran weiter: »Die zentrale und ernstzunehmendste Frage in diesen Ermittlungen, der Grund, warum Robert Mueller sie aufgenommen hat[, lautet]: Hat der derzeitige Präsident der Vereinigten Staaten dem Kreml dabei geholfen, einen Angriff auf unsere Demokratie auszuführen? Und wenn Mueller nach zwei Jahren zurückkommt und sagt: ‚Ich habe keine Beweise [gefunden], welche diesen Vorwurf unterstützen‘, dann ist dies eine Abrechnung.

Dies ist eine Abrechnung mit den Progressiven und Demokraten, welche hofften, Mueller würde im Grunde die Wahl von 2016 ausradieren. Es ist eine Abrechnung für die Medien. Es ist eine Abrechnung im ganzen Land, sollte es tatsächlich, nach dieser langen Zeit, keine Absprachen gegeben haben.«

Zugleich werden die Töne auch lauter, welche ausdrückliche Hinweise auf den wahrscheinlichen Folgeakt im Theaterstück geben. Fox News-Moderator Sean Hannity informiert seine Zuschauer seit Langem in aller Intensität über die Hintergründe und die Beteiligten an der Abhör-Affaire der Wahlkampagne Donald Trumps im Jahre 2016 (Stichworte: “Steele-Dossier“, FISA-Missbrauch unter Obama, Unregelmäßigkeiten innerhalb des Justizministeriums und des FBI, usw.). Vergangenen Freitag sagte er in seiner Sendung:

»Heute Abend haben wir großartige Nachrichten: Laut meinen Quellen wird alles, was wir seit zwei Jahren über den Tiefen Staat enthüllt haben, sehr bald zu sehr ernsthaften Auswirkungen führen.« […] »Dies ist erst der Anfang, schnallen Sie sich an.«

Nun, dies mag wie eine sich bereits lange wiederholende Langspielplatte klingen, doch sollte in diesem Bezug angemerkt und zur Kenntnis genommen werden, dass die Quellen von Sean Hannity, neben denen von Reporterin Sara Carter und John Solomon, dem Vizepräsidenten von The Hill, von “Q“ als “sehr zuverlässig“ bezeichnet wurden.

Auch der Geschäftsführer von Judicial Watch, Tom Fitton, hat über viele Monate Informationen zusammengetragen, welche tiefe Einsichten in den Themenbereich “Fusion GPS, Russland, Justizministerium, FBI“ und das Geschehen um das “Steele-Dossier“ sowie die Verstrickungen der Clinton-Kampagne und der seinerzeitigen Obama-Administration gewähren.

Dass der lange Zeit im Hintergrund tätige und vom ehemaligen Justizminister Jeff Sessions beauftragte US-Staatsanwalt aus dem US-Bundesstaat Utah, John Huber (welchem ein Stab von rund 470 Mitarbeitern zur Verfügung steht), in der vergangenen Woche vom neuen US-Justizminister Bill Barr empfangen wurde, darf ebenfalls als Vorbote für weitere Geschehnisse zur Kenntnis genommen werden. So zwitscherte Herr Huber im Anschluss:

[Wir] US-Staatsanwälte genossen diese Woche ausgiebig unsere Zeit mit Justizminister Barr. Er ist ein grundfester, bewährter Führer mit einer klaren Vision für das Justizministerium. Wir werden gemäß seiner Prioritäten voranschreiten, Straftäter zur Verantwortung ziehen und die Rechtsstaatlichkeit voranbringen.

So darf anzunehmen sein, dass für gewisse Kreise in Übersee recht bald erheblicher Ärger ins Haus steht. Die Vorbereitungen der Bühne nähern sich offenbar ihrem Ende und der erste Akt sollte der Bericht von Robert Mueller sein, denn ein “Freispruch“ Donald Trumps verhindert, dass die politische Gegenseite die wohl recht bald beginnende Justizoffensive als politischen Schachzug ausschlachten kann.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass von Seiten der Demokraten zwischenzeitlich über 80 Briefe an Geschäftspartner von Herrn Trump und verschiedene Privatleute versandt wurden – diese sollen dem Geheimdienstausschuss des Kongresses in Washington Unterlagen und Informationen gegen den US-Präsidenten an die Hand geben. An vorderster Front finden sich die beiden Vorsitzenden des Ausschusses, Adam Schiff und Jerry Nadler, wobei Ersterer ein nachgewiesener Lügner ist und Zweiterer derzeit wegen Verbindungen zu …, Tataa: Russland in der Kritik steht.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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