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Forscher finden heraus: Merkels Stuhlgang kann das Klima retten!

von Max Erdinger

Seit der zivilisierte Mensch zum Problem geworden ist, Parasit seiner lieben Umwelt und deshalb auch schmarotzender Weltverderber, besteht er nicht mehr nur aus Körper und Geist unter besonderer Wertschätzung des Geistes, sondern viel genauer noch aus chemischen Grundstoffen und einer permanenten grünen Geisterstunde. Kein Mensch weiß, was er davon hat. Neueste Empfehlung daher: Scheißen gegen den Klimawandel. Kein Witz.

Daß der Grünliche im Geiste nicht viel von der Kohleverstromung hält, ist kein Geheimnis. Außer, er könnte die Kohlen quasi aus sich heraus herstellen. Dann wäre sie klimaneutral und somit Ökostrom.

In Israel haben umweltbewußte Wasserexperten, unter erheblichem wissenschaftlichen Aufwand, Kohlen mit einem erfreulich hohen Energiegehalt hergestellt. Amit Gross und Reut Yahav-Spitzer präsentierten die unappetitlichen Pellets im „Journal of Cleaner Production“. Unter welchem Handelsnamen das Energiewunder vermarktet werden könnte, ist noch unklar. „Kackolé!“ ist aber heißer Favorit. Es handelt sich um den dehydrierten, stark kompromierten Kot von „die Menschen“.

Die Philosophie

Der Mensch hat einen Blutkreislauf. Der ist geschlossen. Unter ökologischen Gesichtspunkten ist „geschlossen“ immer gut. Wo alles verriegelt und verrammelt ist, da kommt kein Schadstoff raus. Der Schadstoff ist nämlich ein Bösewicht. Dummerweise gibt es aber außer dem Blutkreislauf auch noch den Ernährungskreislauf, bestehend aus Frühstück, Mittag- und Abendessen. Und der ist alles andere als geschlossen. Das ist schlecht.

Wer glaubt, daß er sich nicht ganz ausreichend im Kreis ernährt, greift sogar zu einem Snack zwischen den Mahlzeiten oder er geht mitten in der Nacht an den Kühlschrank. Das ist das allerschlechteste. Bis zum nächsten Frühstückserwachen erfolgt die Verwertung von Haupt- und Nebenmahlzeiten durch den Körper. Er zieht sich heraus, was er fürs Weiterleben des Geistes braucht. Also früher. Weiß der Geier, wofür der zeitgenössische Körper sich die Nährstoffe heutzutage aus der Currywurst zieht. Geist ist es jedenfalls nicht.

Und schon sind wir beim unrühmlichen Ende der ganzen Kreislaufgeschichte. Der zeitgenössische Körper muß scheißen gehen im Ungeiste.

Das Problem

Geistlos in die Schüssel zu kacken und den ganzen guten Kohlenstoff mit klarstem Leitungswasser einer Bedeutungslosigkeit entgegenzuspülen, die er nicht verdient hat – ehret den Kohlenstoff! – ist nicht gerade das, was man in Ökokreisen als einen geschlossenen Kreislauf begreift. Als Folge nagt sich in solchen Kreisen der Weltschmerz vom Schließmuskel bis hinauf ins Gehirn, welches der Gepeinigte trotz seines bereits angeschlagenen Zustandes prompt noch einmal bis zum Äußersten zermartert. Resultat: Des Menschen Kohlenstoff muß vom Spülwasser getrennt werden.

Ein Seufzer bringt die Erleuchtung

Ein Königreich gäbe ich, könnte ich endlich in die Heizung kacken ...“, soll am Zuckerberg Water Research Institute als Seufzer von jenem Mitarbeiter aus der Nachbarkabine zu vernehmen gewesen sein, dem es auf den Toiletten von Beerscheva im strengen israelischen Winter zu kalt gewesen ist. Eine Idee erblickte das Licht der Welt. Das energiegeladene HighPower-Fäkalpellet ist das schmerzlindernde Resultat ihrer Verwirklichung.

Die BILD:

In unserem Versuch ist drei- bis viermal so viel Energie entstanden, wie wir für die Herstellung der Kohle ursprünglich verwendet haben“, sagte Gross der Deutschen Presse-Agentur.“

Donnerlittchen. Da hat er das Perpetuum-Mobile auch noch gleich miterfunden.

Gross und seine Kollegen sinnieren deshalb über eine effiziente Toilette: Mit einem eingebauten Druckgefäß könnte man den Kot direkt in Kohle verwandeln. „Damit könnten wir die Treibhausgasemission verringern“, schwärmt Gross. Denn anders als bei fossilen Brennstoffen, würde diese Biokohle die Atmosphäre nicht zusätzlich mit CO2 belasten.

Goldene Zeiten für die Energiewende

Man muß nicht alles sofort unter „negativ“ einsortieren, nur, weil es im Ungeiste herausgefunden worden ist. Der Eierschneider ist nützlich, keine Frage – ganz egal, welchem Geiste wir ihn verdanken. Mit dem Ungeist im Leben ist es wie mit dem Minus in der Mathematik: Minus mal Minus ergibt Plus. Das ist nützlich für die Energiewende. Wozu haben wir eine Kanzlerin? Angela Merkel hat in ihrer Regierungszeit derartig viel Scheiß gebaut, daß man mit der Energie aus der Kanzlertoilette eine nationale Großklimaanlage betreiben könnte, die ganz Deutschland kühlt im Kampf gegen den Klimawandel. Und diese Toilette wird sie auch noch ein Weilchen aufsuchen. Da wird sogar Strom für die Beleuchtung übrigbleiben.

Wenn man dann noch an alle ihre Ministerinnen und Minister denkt, und dabei den kleinsten nicht unterschätzt, ist praktisch schon die ganze Welt erleuchtet von den deutschen Werten, oder wie auch immer man die energiehaltigen Ausscheidungen der deutschen Regierung nennen will. Das HighPower-Fäkalpellet wird jedenfalls bei voller Beleuchtung die Welt vor dem Hitzetod und dem Klimawandel retten. Und Deutschland wird viel dazu beigetragen haben.