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RA Lutz Schaefer: Es war einmal ein Land

Liebe Leser, liebe Zorn- und Wutbürger,

es war einmal ein Land, da gab es noch eine gewisse Demokratie, das war vor langen Zeiten, noch bevor eine Frau Merkel das Ruder ergreifen konnte.

Dort wurde im Bundestag und in den Länderparlamenten heftigst gestritten und diskutiert, Ordnungsrufe waren an der Tagesordnung, kurz: Es gab eine OPPOSITION, die Gegenstandswert hatte.

Hier einige Auszüge aus längst vergangenen Zeiten, die Sehnsucht ist unbeschreiblich:

„Waschen Sie sich erst einmal! Sie sehen ungewaschen aus!“ Herbert Wehner zu einem CDU-Abgeordneten

– Herbert Wehner zu einem CDU-Abgeordneten: „Sie sind eine Übelkrähe, Sie sind ein Schwein, wissen Sie das?“

„Nur so kann man Ungeziefer abwehren, Herr Präsident“, Herbert Wehner zum Bundestags-Vizepräsidenten Jaeger, (ach, welche Erkenntnis bereits damals, Anm. des Verf.!)

„Ich danke Ihnen, aber Heuchelei bleibt Heuchelei“, Herbert Wehner…

– Kiesinger: „Sie armseliger Zwischenrufer aus dem Hintergrund“,

“Einstudierte Pharisäer“ (jau, damals war die SPD noch ihrem Namen verpflichtet, Anm. des Verf.), Wehner zu Barzel und so v.a.m.,

nicht zu vergessen die Äußerung von Joschka Fischer:

„Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch“!

– Es geht noch weiter, hier nur einige Schlachtrufe aus dem Bundestag:

„Haarspalter, idiotisch, Blech, Frechheit, komplett mit Blindheit geschlagen, angeberisches Geprahle“ usw.

Ich schreibe diese o.g. Äußerungen deshalb nieder, weil das Radio heute Abend über neun Monate Anwesenheit der AfD im rheinland-pfälzischen Landtag resümierte und zu dem Schluß kam, daß es zwar im Landtag zu Ordnungsrufen in Richtung AfD kam, der erwartete Proteststurm sowie ein Fehlverhalten aber (leider: Anm. d. Verf.) ausblieben. Die Moderatorin fragte folglich nach, ob das nur die Ruhe vor dem Sturm sei.

Wir sehen, es wird impliziert und unterstellt, daß es „Freude macht“, und ja, es gab einen Ordnungsruf, ein AfD-Abgeordneter rief „Lüge“ in den Saal, auwei, auwei, s.o.!!!

Allein daran können wir sehen, auf welchem Weg wir uns befinden, die Staatsratsvorsitzende baut ihre Macht ungehindert aus, was einmal wichtige Streitkultur war, das wird z.T. unter das Strafrecht gestellt, abgewürgt, man kann also den bekannten Satz „what once were vices are now habits“ mit gutem Gewissen um 180 Grad umkehren: „What once were habits are now vices“, danke, wir sind auf einem guten Weg!

Die „Dooby Brothers“ werden uns voll bestätigen. Diese Erscheinung kann man mit Fug und Recht als „Wisnewski-Syndrom“ bezeichnen, will sagen: alles steht auf dem Kopf.

Daß dabei die Füße jeglichen Bodenkontakt verlieren, scheint noch keiner gemerkt zu haben, ja, man scheint sogar stolz zu sein auf diese Art des reziproken Irreseins.

Es gäbe noch mehr zu berichten, aber wieder einmal muß ein fristgebundener Schriftsatz noch auf das Fax, daher nur soviel:

Ich möchte rein fürsorglich/vorsorglich eine Warnung an deutsche Menschen aussprechen, denn die Äußerung einer Frau Merkel „und die schon länger hier leben“, beinhaltet für mich eine klare Abkehr von dem Begriff „Deutsche“.

Es kann also durchaus möglich sein, daß der Begriff „Deutsche“ demnächst stigmatisiert und dadurch negativ besetzt wird und somit in ein gewisses Raster fällt, also aufpassen!

Man wird es bald leid sein, immer und immer wieder von XY „mit Migrationshintergrund“ reden zu müssen. Da muß ein Ausgleich her, weil dieses Attribut bald auch dem Dümmsten als Diskriminierung auffallen muß.

Man veranstalte also einen Wettbewerb, wie man dieses Volk, das „schon länger hier ist“, politisch korrekt zu bezeichnen hat, denn „Deutscher“ ist ja inzwischen jeder Hans Wurst. Obwohl ich auch Deutscher mit Pommerschem Flüchthintergrund bin, wird dies den Kern nicht ganz treffen, die sind ja nicht gemeint.

Wie bin ich also politisch korrekt nach Vorstellung einer Merkel zu bezeichnen? Das Einfachste wäre natürlich ein „Deutscher ohne Migrationshintergrund“, oder etwa ein „Deutscher mit inländischer Kreißssaalgenese vor 1960“, oder ein „Deutscher mit deutschen Wurzeln“ (ganz schlimm!), oder gar ein „deutscher Muttersprachler“? Nein, das würde ja die Frauen oder Mütter politisch unkorrekt aufwerten, das muß dann mindestens „Vatersprachler“ heißen, oder?

Es darf gedacht werden, aber ein Täter, der „schon länger hier lebt“ ist viel zu unanschaulich, gelle? Liebe Denkfabrik Merkel, ich bin sicher, daß bald ein neues treffendes „Unwort des Jahres“ gekürt wird, und alle, die davon betroffen sind, verschämt inneren Beifall klatschen werden, denn wie um Gottes Willen soll man denn die Jahrgänge vor 1933 bezeichnen?

Da muß doch wohl ein richtiger Hammer her, der diese Hintergründe geziemend abdeckt, oder? Es ist ein Jammer, es wird wohl bei „Ost-Preußischem oder Bayerischem oder Badischem, oder Hamburger oder Münchener Fluktuationshintergrund“ bleiben müssen, wenn man unter größter politisch korrekter Anonymisierung von einem Deutschen sprechen will, der mit deutschen Eltern hier geboren wurde. Wir werden sehen, wie diese weitere Identitätszerstörung angepackt wird, aber wir schaffen das!

c.c.M.e.d. Frau Staatsratsvorsitzende wird sich auch hierzu noch mehr einfallen lassen…

Quelle: Lutz Schaefer