Clicky

Beerdigung von Großadmiral Dönitz – ZDF heute-journal 06.01.1981

Der letzte deutsche Offizier im Marschallsrang Karl Dönitz starb im Alter von 89 Jahren am 24. Dezember 1980, er wurde am 6. Januar 1981 auf dem Waldfriedhof von Aumühle-Wohltorf neben seiner Gattin beigesetzt.

Angehörigen der Bundeswehr wurde durch die Bonner Regierung verboten, dem bislang letzten deutschen Reichspräsidenten die Ehre zu erweisen. Diese Entscheidung erzeugte eine Welle der Empörung, die sich gegen den Verteidigungsminister Hans Apel richtete.

An der Trauerfeier in der Aumühler Bismarck-Gedächtnis-Kirche am 6. Januar 1981 nahmen über 5.000 Trauergäste teil, davon etwa 100 Ritterkreuzträger. Teilnehmer erkannten den ehemaligen Kommandanten des Führerbunkers Wilhelm Mohnke und Hans-Ulrich Rudel.

Es sprachen der Präsident des Ringes deutscher Soldaten sowie Sprecher der OdR Horst Niemack und Konteradmiral Edward Wegener, Präsident der Marineverbände. Im Anschluß an die Rede des Pastors sangen die Trauergäste das Lied der Deutschen.

***