Das 1.100 Milliarden Desaster der EU

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Die Zahlen sind unterschiedlich. Von 650 Milliarden bis 750 Milliarden ist zu lesen und zu hören.

Das Nothilfeprogramm der EU-Kommission für Nicht-EU-Länder beträgt derzeit 50 Milliarden Euro. Dieses Nothilfeprogramm wird nun auch für EU-Länder gelten. Deswegen wird das Nothilfeprogramm um weitere 60 Milliarden aufgestockt. Insgesamt also 110 Milliarden. Das zehnfache dieser Summe kann die EU-Kommission als Kredit aufnehmen.

Dazu kommt noch der IWF. Die EZB (Europäische Zentrale Badbank) darf demnächst Schrottanleihen aufkaufen.

Die Probleme sind nicht gelöst worden. Man hat sich nur etwas Zeit erkauft und die Spekulanten und andere Hütchenspieler reiben sich schon die Hände.

Das System Bankenrettung wird nun in größerem Maßstab auch für EU-Länder angewendet. Eine Bankenrettung über Bande sozusagen. War schon die Einführung des Euro ein historischer Fehler, so hat man nun ganz kräftig einen oben drauf gepackt. Nun können sich die Zocker hemmungslos austoben. Der Steuerbürger haftet.

Eine dringend notwendige Regulierung der „Finanzindustrie“ wird es nicht geben.

Sieht man sich den Finanzierungsbedarf der PIIGS-Staaten auf folgender Grafik an, sieht man, das bis einschl. 2013 1,9 Billionen Euro benötigt werden. Wobei ich diesen Zahlen nicht traue und es wohl eher mehr sein wird.

In unseren Kommunen gehen schon jetzt nach und nach die Lichter aus. Hallenbäder werden geschlossen. Theater eingemottet. Das wird so weitergehen, nur noch etwas schneller.


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