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Zwei Talk-Show-Besetzungen in der ARD zeigen Panik und Parallelwelt der Transatlantiker

von DOK

Die personelle Besetzung zweier Show-Talk-Shows in der ARD entlarvt die Panik der Transatlantiker und ihre Parallelwelt aus Lügen, Leugnung und Doppelmoral. Was den Zuschauern gestern Mittag im „Presseclub“ und am Abend bei „Anne Will“ vorgesetzt wurde, waren zwei reinrassige NATO-Propagandashows mit kübelweise Lügen und Desinformation über Russland und den Konflikt in Syrien.

Man musste gar nicht einschalten, um zu wissen, was da kommen würde. Ein kurzer Blick auf die Auswahl der Gäste ließ keinen Zweifel, dass die transatlantischen Spin-Doktoren nach den verbrecherischen und verlogenen Bombardements der USA und ihrer NATO-Vasallen Großbritannien und Frankreich in Syrien, mit aller Macht versuchen wollten, die Meinung einer deutschen Öffentlichkeit hinzubiegen, die diese völkerrechtswidrigen und auf „gefakten News“ basierenden Bombardements mehrheitlich ablehnt.

Die US-Stiefellecker in Bundesregierung und transatlantischen Mainstreammedien fürchten nichts mehr, als dass ihnen weitere Teile der Bevölkerung von der verbrecherischen Fahne gehen könnten und erkennen, dass es Russland ist, das eine auf Werten und Wahrhaftigkeit basierte Politik betreibt, während der Westen islamistische Terroristen und massenmörderische Umstürze in der islamischen Welt forciert.

Die „erlesene“ Auswahl dümmlichster Hardcore-Propagandisten, die gestern im „Presseclub“ und bei „Anne Will“ Stimmung machen sollten, zeigt, dass die Logik des Propagandakrieges der Logik des heißen Krieges entspricht. Was da auf die Zuschauer losgelassen wurde, war ein Trommelfeuer faktenfreier Verleumdungen, unterschlagener Wahrheiten und verdrehter Realität.

Es wäre müßig, die Sendungen im Einzelnen zu analysieren, da in beiden Shows von Anfang bis Ende nahezu ausschließlich gelogen und verdreht wurde. Es beginnt mittags im „Presseclub“, wo der minderbemittete Kermit des WDR, Jörg Schönenborn, nicht nur die Giftgaslügen und deren vermeintliche Opfer als erwiesene Fakten darstellt, sondern obendrein das offenkundig völkerrechtswidrige Bombardement Syriens als „problematisch“ herunterspielt. Was darauf folgte, kann man mit Fug und Recht als propagandistische Eskalation bezeichnen.

Nicht minder irre die abendliche Volksverarsche bei „Anne Will“, die erwartungsgemäß mit den gleichen Lügen in anderer personeller Konstellation aufwartete. Um jeglichen Widerspruch und sämtliche Wahrheiten von vornherein auszuschließen, waren auch hier nur Gäste geladen, deren transatlantische Agenda politisch informierten Beobachtern bekannt ist.

Die Anwesenheit des Linken Jan van Aken, kann nicht einmal als Feigenblatt dienen, da auch er von den tatsächlichen Vorgängen in Syrien so wenig Ahnung hat – oder wissen will – wie alle anderen Dummschwätzer an diesem denkwürdigen Abend. Die einzige abweichende Meinung, die ihn von den offenen Lügnern und Kriegshetzern unterschied, war die, dass er die Ansicht vertreten durfte, dass man doch bitte zuerst die Fakten analysieren solle und dann bombt – dafür hätte es keinen ehemaligen Chemiewaffeninspekteur gebraucht.

Die Erkenntnis dieses Tages liegt also selbstverständlich nicht in dem sattsam bekannten Geschwätz der Protagonisten, sondern in der Tatsache, dass der Staatssender hier an einem Tag gleich zwei Mal die volle Dröhnung Propaganda fährt, um die Schafe ins Gatter zu bellen. Die Panik muss also groß sein. Und so groß die Panik ist, so sicher kann man davon ausgehen, dass dieses immer lautere Gekläffe immer mehr Schafen die Augen öffnen wird: Das transatlantische Regime ist in seiner Endphase.