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Wien: Mutter findet eigene Tochter (16) tot im Park

Wien – Innerhalb von sechs Tagen wurde jetzt in Österreich die nächste Frau entdeckt, die einem Mord zum Opfer fiel. Zuerst wurde eine 40-Jährige in Amstetten, vermutlich von ihrem Ehemann, mit 38 Messerstichen bestialisch getötet, einen Tag später wurde eine 50-Jährige, mutmaßlich von ihrem Ex-Freund, ebenfalls mit einem Messer ermordet. Jetzt musste auch die 16-jährige Manuela K. daran glauben. Sie wurde wahrscheinlich erwürgt. Im Visier der Ermittlungen steht Yazan A. ein Syrer, angeblich 19 Jahre alt. 

Laut der Mutter führte das Mädchen mit dem Syrer eine Beziehung, die aber zu Bruch ging. Dennoch war das Mädchen immer wieder ihm zusammen, führte eine sogenannte On-off-Beziehung. Am Samstagabend war die 16-Jährige mit dem als eifersüchtig geltenden Mann gemeinsam in mehreren Lokalen unterwegs und kam folglich in der Nacht auf den Sonntag nicht nach Hause.

Die eigene Mutter entdeckte ihr getötetes Kind mit Blättern und Ästen bedeckt gegen 10 Uhr am Sonntagvormittag in einem Park in Wiener Neustadt. Zuvor bereits hatte die Mutter die Polizei über das Ausbleiben der Tochter informiert.

Manuela K. wurde wahrscheinlich brutal erwürgt. Die Mutter hatte sich mit Bekannten selbst auf die Suche gemacht und machte die grausige Entdeckung. Die offiziellen Ergebnisse der Obduktion werden am Montag bekannt gegeben, doch die massive Gewalteinwirkung gegen den Hals war beim Fund bereits sichtbar.

Der als anerkannte Flüchtlinge lebende 19-jährige mutmaßliche Tatverdächtige kam 2015 im Rahmen der Flüchtlingswelle ins Land. Offenbar wurden über das Handy der Tochter nach der Tötung noch Nachrichten verschickt, wonach der 19-Jährige die 16-Jährige zwischen 3 und 4 Uhr in der Früh nach Hause bringen wollte, doch das Mädchen kehrte nicht mehr zurück.

Die Polizei sucht jetzt nach Yazan A., für den vorläufig die Unschuldsvermutung gilt. Es ist möglich, dass er mit der Tat nichts zu tun hat. Die Polizei hofft daher darauf, dass er sich bald selbst stellt. (BH)