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Wer entschädigt die voreiligen Dieselverkäufer?

von Wolfgang Prabel

Mehrere Monate wurden Dieselbesitzer von den Medien und von den Altparteien verrückt gemacht. Vor Fahrverboten wurde gewarnt, Nachrüstungen von Fahrzeugen wurden diskutiert, Umtauschprämien ins Spiel gebracht. Viele Medien rieten ihren Konsumenten sich möglichst schnell vom geliebten Diesel zu trennen, weil die Preise weiter fallen würden.

Es gab natürlich auch vernünftige und besonnene Stimmen. Auf meinem Blog wurde vor Panikverkäufen gewarnt. Und Radio PSR produzierte ein auf den ersten Blick kurioses, bei genauerem Hinsehen aber wissenschaftlich fundiertes Video, das zum Durchhalten aufrief.

Inzwischen pfeifen es die Spatzen von den Dächern, daß die Grenzwerte Unsinn sind. Die Lungenfachärzte haben veröffentlicht, daß noch kein Mensch an Feinstaub und Stickstoffverbindungen gestorben ist. Die Grenzwerte sind von den Vereinten Nationen frei erfunden worden, von der EU kritiklos übernommen und in die deutsche Gesetzgebung eingeflossen. Alles ohne nachzudenken oder gar mit krimineller Energie.

Nun haben einige Angsthasen ihren Diesel schon unter Wert verkauft. Sind das alles Komplettidioten, die selber Schuld sind? Ich würde das verneinen. Ganz normale Leute, die noch TV sehen oder eine Mainstreamzeitung abonniert haben, sind von einem professionell geführten Lügenkartell gezielt desinformiert worden. Es gibt Studien, die belegen, daß etwa 70 % der Bundesbürger das zwangsfinanzierte Lügenfernsehen oder PC-verseuchte Privatsender konsumieren. Und in diesen Monopolmedien ist ja nie eine Gegenmeinung zugelassen worden. Kann man da schlichten Naturen einen Vorwurf machen, ihr Auto verscherbelt zu haben? Tichys Einblick hat den Wertverlust deutscher Diesel auf 100 Milliarden geschätzt. Davon sind aber nur die wenigsten verkauft worden. Der Wertverlust der nicht verkauften kann neutralisiert werden, wenn die getürkten Grenzwerte aufgehoben werden.

Die bisherigen Verkäufer sollten angemessen entschädigt werden, denn der Wertverlust ihrer Fahrzeuge ist ja nicht durch technischen Verschleiß, sondern durch außerökonomische Kampagnen eingetreten, die in einer marktwirtschaftlichen Ordnung, in der das Eigentum geschützt ist, eigentlich keinen Platz haben.

Eine Schande wäre es freilich, wenn die normalen Steuerzahler für die Entschädigung herangezogen werden. Die Schuldigen müssen auf den Kopf gestellt werden. Ich hätte mal vier Vorschläge:

  1. Austritt aus den Vereinten Nationen, denn in der Weltgesundheitsorganisation WHO ist der Unsinn ausgebrütet worden.
  2. Erhöhung der Umsatzsteuer für Zeitungen auf 19 %, denn die Medien sind an der Hetzkampagne gegen den Diesel ja vorrangig schuld
  3. Abschaffung der GEZ aus demselben Grund
  4. Halbierung der Diäten und Fraktionsgeleder der Europa- und Bundestagsabgeordneten, denn die sind ihrer Prüfpflicht nicht nachgekommen und haben den Grenzwertunsinn der Weltgesundheitsorganisation einfach durchgewunken.

Das ist ein wichtiger Punkt für die Gelben Westen: Neben dem Kampf gegen die WHO- und EU-Grenzwerte, Entschädigung der betrogenen Dieselverkäufer!