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Warum im Januar 1919 in Berlin gekämpft und eine Legende in die Welt gesetzt wurde

von Tilo Gräser

Die Novemberrevolution 1918 hat Deutschland zur Republik gemacht. Sie hat dem Land die Demokratie gebracht, heißt es heute. Doch die alten Eliten haben vor 100 Jahren zusammen mit alten politischen Kräften neue politische Formen eingeführt – und jegliche tatsächliche revolutionäre Veränderung bekämpft, wie sich im Januar 1919 gezeigt hat.

Im Januar 1919 kam es vor allem in Berlin zu einer neuen Revolutionswelle, nachdem die Novemberrevolution 1918 zum Sturz des Kaisers geführt und Deutschland zur Republik gemacht hatte. Diesmal schlug die Gegenrevolution brutal zurück und versetzte der deutschen Revolution einen ersten niederschmetternden Schlag.

Bis heute hält sich die Legende vom „Spartakusaufstand“, weil angeblich die zum Jahreswechsel 1918/19 aus dem Spartakus-Bund hervorgegangene Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) die treibende Kraft dabei gewesen sein soll. Doch das wurde nicht einmal in der DDR behauptet, in deren Geschichtsbüchern nur von den Januar-Kämpfen 1919 geschrieben wurde. In diesen wurde die Rolle der Kommunisten allerdings größer dargestellt, als sie tatsächlich war.

Die Legende von „Spartakusaufstand“ setzten jene in die Welt, gegen die sich die spontane neue Welle der Revolution Anfang 1919 richtete, angefangen bei den führenden Sozialdemokraten um Friedrich Ebert bis hin zu dessen Verbündeten aus den alten Eliten des untergegangenen Kaiserreiches. Sie hielt und hält sich durch die alte Bundesrepublik bis heute.

Der Historiker Jörn Schütrumpf hat gegen diese zählebige Legende 2018 den Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin erstmals als eigenständige Publikation veröffentlicht. Die Novemberrevolution 1918 in Deutschland sei die am besten bewaffnete Revolution in der Geschichte gewesen, erklärte der Historiker zur Vorgeschichte der Ereignisse vom Januar 1919 in Berlin. Schütrumpf ist Leiter der „Fokusstelle Rosa Luxemburg“ der Linkspartei-nahen Rosa-Luxemburg- Stiftung.

„Auf einmal war Berlin links und bewaffnet“

Am 9. November 1918 seien nicht nur die aus Kiel und Cuxhaven gekommenen Matrosen an der Seite der Zehntausenden Arbeiter auf den Straßen der Hauptstadt gewesen. Auch die allermeisten Soldaten der Berliner Garnisonen, die noch am Vorabend den Schießbefehl bekommen hatten, seien auf die Seite der Demonstranten gewechselt. „Auf einmal war Berlin links und bewaffnet“, beschrieb Schütrumpf das Ergebnis. Doch das habe den Kräften, die durch diese Revolution zwei Tage später an die Macht gekommen waren, Sorgen bereitet. Die gebildete provisorische Regierung, der „Rat der Volksbeauftragten“ um Friedrich Ebert aus MSPD und USPD, habe von Beginn an das Gefühl gehabt, „auf einem Minenfeld zu sitzen“.

„Die allgemein freundliche Stimmung radikalisierte sich in dem Maße, wie klar wurde, daß dieser Rat der Volksbeauftragten bzw. dessen SPD-Teil aus Ebert, Scheidemann und Landsberg versuchten, das, was sie Jahrzehnte in ihrer Politik proklamiert hatten, nicht umzusetzen.“

Das hieß dem Historiker zufolge: Keine Militärreform, dafür seit dem 10. November ein heimlicher Pakt von SPD-Chef Ebert mit Generalstabschef Wilhelm Groener von der Obersten Heeresleitung und damit mit dem reaktionären Offizierskorps; ebenso keine Vergesellschaftung der Großindustrie, obwohl vom Reichsrätekongress im Dezember 1918 beschlossen. Hinzu seien Pläne gekommen, den SPD-Vorsitzenden Ebert mit dessen Einverständnis zum Reichspräsidenten zu erklären und mit ihm als „Ersatz-Kaiser“ den Rat der Volksbeauftragten zu entmachten.

Ebert für „Blutweihnacht“ 1918 verantwortlich

Letzteres sei am 6. Dezember 1918 versucht worden, vor allem durch Kräfte aus dem Auswärtigen Amt. Dabei sollte bei einem Aufmarsch von Unteroffizieren vor Ebert dieser als Reichspräsident ausgerufen werden – quasi durch einen Putsch. Doch der MSPD-Vorsitzende hat laut Schütrumpf im letzten Moment zurück gezuckt, nachdem Militär am gleichen Tag auf eine Arbeiterdemonstration in Berlin schoss und es dabei Tote gab.

Rosa Luxemburg habe als Einzige begriffen, was da ablief und das am nächsten Tag in der „Roten Fahne“ geschrieben, was zu wütenden Reaktionen auf Seiten der MSPD und der Militärs geführt habe. Dem Historiker zufolge war der nächste entscheidende Punkt Ende Dezember 1918 der Plan der drei MSPD-Volksbeauftragten, die „Volksmarinedivision“ aus dem Berliner Schloss zu werfen und aufzulösen.

Das führte zu der „Blutweihnacht“ 1918, als Fronttruppen die revolutionären Matrosen samt Artillerie und Giftgas angriffen. Dieser Schlag der Gegenrevolution, befohlen von Ebert und Genossen, scheiterte. Schütrumpf sagte zur Rolle von Ebert: „Er hatte das organisiert. Er hatte das angewiesen. Das ist inzwischen bewiesen.“

Rückzug der USPD 

Für den Januar sei wichtig gewesen, dass sich die Matrosen am 24. Dezember 1918 bereit erklärten, sich bei künftigen politischen Auseinandersetzungen neutral zu verhalten. Am 25. Dezember sei dann durch wütende und von der SPD enttäuschte Arbeiter das erste Mal die Redaktion der sozialdemokratischen Zeitung „Vorwärts“ besetzt worden, was sich im Folgemonat wiederholt habe, allerdings dann mit blutigem Ausgang.

Wichtig sei auch, dass die starke Basis der Berliner USPD sich über den Angriff auf Befehl der MSPD-Volksbeauftragten so empörte, dass ihre Vertreter aus der Regierung ausgetreten seien. Dafür seien aus der MSPD Rudolf Wissell und Gustav Noske als neue Volksbeauftragte hinzugekommen. Ähnliches sei auch in den anderen deutschen Ländern geschehen.

In Folge der Weihnachtskämpfe musste der dafür mitverantwortliche und inzwischen verhasste Berliner Stadtkommandant Otto Wels (MSPD) zurücktreten. Seinen Platz nahm sein bisheriger Adjutant Anton Fischer ein, der eine maßgebliche Rolle bei den Geschehnissen im Januar 1919 spielte. Der habe damals einen eigenen Geheimdienst aufgebaut, so Schütrumpf, um die verschiedenen revolutionären Kräfte, einschließlich der USPD und des Spartakus-Bundes, zu unterwandern und zu kontrollieren.

Verleumdungskampagne gegen linken Polizeipräsidenten

Dieser Leutnant Fischer, ebenfalls SPD-Mitglied, habe am 28. Dezember 1918 gegenüber Ebert und Scheidemann den Plan entwickelt, den linken Polizeipräsidenten Emil Eichhorn zu entmachten. Ziel sei es gewesen, die noch unorganisierte Linke in Berlin ebenso unter Kontrolle zu bringen wie die vielen Waffen in der Hauptstadt. Dazu sollte die Republikanische Garde und in Potsdam stationierte Fronttruppen eingesetzt werden.

Daraufhin habe ab dem übernächsten Tag, kurz vor dem Jahreswechsel, in der sozialdemokratischen und in der bürgerlichen Presse eine Verleumdungskampagne gegen Eichhorn, den letzten USPD-Politiker mit Macht, begonnen. Am 4. Januar 1919 sei dann beschlossen worden, ihn abzusetzen. Die MSPD-Führung und ihre Verbündeten rechneten kaum mit Widerstand aus der Arbeiterschaft.

Ähnlich sah das laut Schütrumpf auch die frisch gegründete KPD und deren Führung. Sie habe zwar aufgerufen, an den angekündigten Wahlkampf-Demonstrationen der USPD teilzunehmen, aber sich ansonsten „völlig unrevolutionär“ verhalten. Das zeige sich unter anderem an den damaligen Texten ihrer Zeitung „Rote Fahne“.

Aufstand mit Null Vorlauf

Das USPD-Zentralkomitee habe nach Eichhorns Absetzung beschlossen, die vorgesehenen Wahlkampf-Veranstaltungen am 5. Januar, einem Sonntag, wie geplant durchzuführen. „Womit die USPD nicht gerechnet hat, war, dass auf einmal am nächsten Tag die Straßen schwarz waren. Die Zahlen schwanken zwischen 100000 und 300000. Es waren auf jeden Fall sehr viele Menschen. Zwischen dem Reichstag und dem Polizeipräsidium am Alexanderplatz war die Straße schwarz. Da kann man ausrechnen, wie viele Menschen da waren.“

Laut Schütrumpf war niemand unter den politischen Kräften darauf vorbereitet, dass der Protest sich gegen die Absetzung des Polizeipräsidenten richtete. Das sei ein Zeichen dafür gewesen, wie sehr die Arbeiter Berlins durch die Ereignisse im Dezember 1918 politisiert waren. „Die Leute hatten von dieser MSPD-geführten provisorischen Regierung zumindest in Berlin schlichtweg die Nase voll.“

Bei den Kundgebungen hätten USPD-Vertreter ebenso wie Karl Liebknecht geredet. Es habe sich um eine der größten Demonstrationen in der deutschen Geschichte gehandelt, „mit Null Vorlauf“. Am Abend des 5. Januar habe sich ein Revolutionsausschuss aus 33 Mitgliedern, hauptsächlich aus der USPD, einschließlich der beiden KPD-Vertreter Karl Liebknecht und Wilhelm Pieck, gebildet.

Warnung vor „Selbstmord“

Eine wichtige Rolle hätten bei den Ereignissen die Revolutionären Obleute gespielt, erinnerte der Historiker, die seit Herbst 1916 in der Reichshauptstadt ein illegales Netz aufgebaut hatten. Sie seien die eigentlichen Organisatoren der Revolution am 9. November 1918 gewesen. Die Obleute, zumeist USPD-Mitglieder, hätten als Vertreter der Arbeiter in den Berliner Betrieben das Vertrauen der Massen und ein hohes Ansehen bei diesen gehabt.

Diese Kräfte um Richard Müller und Ernst Däumig  hätten den Revolutionsausschuss gegründet, mit dem Ziel, den MSPD-geführten Rat der Volksbeauftragten zu entmachten. Allerdings hätten gerade die beiden führenden Köpfe der Obleute einen Aufstand gegen die Regierung als „Selbstmord“ bezeichnet, da es keinerlei Vorbereitungen dafür gab. Die Ausschussmehrheit habe dennoch den Sturz der Regierung beschlossen – danach seien aber erst einmal alle nach Hause gegangen.

Am 6. Januar seien wieder Hunderttausende auf den Straßen in Berlins Zentrum gewesen, obwohl es ein Arbeitstag gewesen sei. Der Revolutionsausschuss habe unablässig getagt, ohne etwas zu entscheiden. „Und die Leute wogen in der Innenstadt hin und her“, beschrieb Schütrumpf das Geschehen. Er machte auf Vorgänge am Vorabend aufmerksam, von denen der Auschuss nichts gewusst habe: „Irgendjemand, wahrscheinlich einer der von Anton Fischer finanzierten Spitzel, hat bei einer der vielen Kundgebungen am Polizeipräsidium gerufen ‚Auf zum Vorwärts!‘.“

Gezielte Provokation durch bezahlte Agenten

Daraufhin seien bis zu 150 Menschen zum Zeitungsviertel marschiert und hätten die Redaktion der sozialdemokratischen Zeitung besetzt. Durch andere seien weitere Gebäude in dem Viertel in der südlichen Friedrichstadt Berlins besetzt worden, darunter Druckereien und Verlage. Es habe sich um einen „wahnsinnig guten Schachzug“ gehandelt, meinte der Historiker – aber für die Gegenseite.

Später habe sich herausgestellt, dass all jene, die diese Aktionen anführten, bezahlte Agenten des neuen Stadtkommandanten Fischer waren. Dadurch seien die bewaffneten und entschlossenen Kräfte der Arbeiter in eine eher sinnlose Kampagne verwickelt worden. Dagegen seien die zu diesem Zeitpunkt fast unbewachten Regierungsgebäude verschont geblieben.

Auf die Übernahme der Regierung sei niemand vorbereitet gewesen, betonte der Historiker. Der Revolutionsausschuss sei entsetzt gewesen, als er von dem besetzten Zeitungsviertel erfahren habe. Die Ereignisse hätten sich dann mehrere Tage hingeschleppt, mit Verhandlungen, auf die sich die Regierung zum Schein eingelassen habe.

„Bluthund“ Noske war nicht in Berlin

Der Stadtkommandant habe die Republikanische Garde ebenso aktiviert wie er Truppen aus Potsdam anforderte. In der Geschichtsschreibung sei das weitere Geschehen dann oft dem MSPD-“Bluthund“ Noske zugeschrieben worden. Schütrumpf widersprach dem: „Es war nicht Noske. Noske war außerhalb Berlins. Der hat mit all dem, was da passierte, überhaupt nichts zu tun. Noske kommt am Abend des 11. Januar, als alles vorbei ist, in die Hauptstadt zurück.“

Dennoch habe der berüchtigte MSPD-Politiker den eigentlichen Kopf der Niederschlagung, Stadtkommandant Fischer, aus der Geschichtsschreibung des Geschehens verdrängt. Deshalb sei Letzterer trotz seiner 1922 veröffentlichten Memoiren in Vergessenheit geraten.

Am 11. Januar dann habe Fischer befohlen, das „Vorwärts“-Gebäude zu beschießen, obwohl die Besetzer kapituliert hatten. Sieben ihrer Parlamentäre seien zudem misshandelt und erschossen worden. Später seien die Gefangenen aus den besetzten Verlagsgebäuden und Druckereien ebenfalls misshandelt worden, aber auf Anordnung von Ebert nicht erschossen worden.

Unter ihnen sei eine junge Frau gewesen, die für Rosa Luxemburg gehalten worden sei und erschossen werden sollte, wie Schütrumpf berichtete. Ein Offizier habe ihr aber geglaubt, dass sie nicht die Kommunistin sei und sie deshalb verschont.

Die Legende vom „Spartakusaufstand“ wird gestrickt

Am Ende der Kämpfe im Januar 1919 in Berlin seien die Revolutionären Obleute untergetaucht. „Der Kopf der Berliner USPD, der der eigentliche Kopf dieser Unruhen ist und die eigentliche Verantwortung dafür trägt, Georg Ledebour, ein fast 70jähriger Draufgänger, sitzt schon seit Tagen in Haft.“ Es habe auch in seinem Fall wie beim gleichfalls verhafteten KPD-Funktionär Ernst Meier den Befehl gegeben, ihn wie dann am 15. Januar Luxemburg und Liebknecht zu ermorden. Doch die konterrevolutionären Truppen seien bei Ledebour noch nicht genügend aufgehetzt gewesen, erklärte der Historiker, so dass der USPD-Politiker überlebt und sogar den späteren Prozess gegen ihn gewonnen habe.

Die ihres führenden Kopfes beraubte Berliner USPD sei dann von der im Vergleich dazu rechten Reichs-USPD-Führung übernommen worden. Diese habe zu den Vorgängen erklärt, sie habe damit nichts zu tun. „Es blieb dann nur noch die gerade gegründete KPD übrig, die keinen Apparat und auch sonst nichts hat – aber dafür ein paar Prominente, die man ermorden kann. Daraus wird dann der vermeintliche ‚Spartakusaufstand‘.“

Die entsprechenden historischen Dokumente wie der Untersuchungsbericht zu den Ereignissen 1919 seien mehr als 90 Jahre lang von den meisten Historikerkollegen in der Bundesrepublik ignoriert worden, stellte Schütrumpf fest. Erst der irische Historiker Mark Jones habe mit seinem 2017 auf Deutsch veröffentlichten Buch „Am Anfang war Gewalt“ darauf zurückgegriffen.

Alte Muster werden weiter gepflegt

Der Berliner Historiker und Experte für Luxemburgs Werk meint, dass im Laufe dieses Jahres wiederholt vom „Spartakusaufstand“ geredet wird, wenn es um die Januarkämpfe 1919 geht. Das geschehe ungeachtet der Tatsache, dass in dem von ihm nun herausgegebenen und vor 100 Jahren   verfassten Untersuchungsbericht das Wort nicht ein einziges Mal auftauche. „Da steht auch drin, dass die Führer, sofern es welche gab, Revolutionäre Obleute und USPD-Leute waren.“

Zur Rolle der MSPD-Führung bei den Ereignissen meinte er: „Ebert und Genossen haben ganz bewusst vom ersten Tag an konterrevolutionär agiert, weil ihnen gar nichts anderes übrigblieb, wollten sie politisch und vielleicht auch physisch überleben. „Das hätten ihnen auch die historischen Erfahrungen der Französischen Revolution im 18. Jahrhundert und die russische Revolution 1917 klargemacht.

Aus Sicht Schütrumpfs ging es der MSPD-Spitze darum, „das Neugeborene in der Wiege zu erwürgen – nichts Anderes haben sie getan.“ Er machte darauf aufmerksam, dass die USPD ihren Vertreter aus dem Untersuchungsausschuss im Sommer 1919 zurückzog, als klar war, dass es ein Aufstand dieser Partei und der Revolutionären Obleute war.

Der Historiker rechnet nicht damit, dass mit dem nun zugänglichen Bericht von 1919 die damaligen Ereignisse in der heutigen Rückschau endlich richtig dargestellt werden. „Es wird weiter gelogen werden“, schätzte er ein. Die meisten bundesdeutschen Journalisten würden bei dem Thema eingeschliffene Muster weiter benutzen und auch nicht genug recherchieren, bedauerte er. Dazu gehöre ebenso ideologische Absicht. Er selbst will mit zahlreichen Veranstaltungen gegen die alten zählebigen Legenden angehen, wie Schütrumpf ankündigte.

Literaturtipp: 

Jörn Schütrumpf (Hg.): „»Spartakusaufstand« – Der unterschlagene Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin“ 

Karl Dietz Verlag Berlin 2018. 640 Seiten, gebunden. ISBN 978-3-320-02357-7; 49 Euro