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Vatikan: Globale Elite verursacht Krisen, um „Neue Weltordnung“ einzuführen

Ein hoher vatikanischer Vertreter klagt an: Eine „globalistische Elite“ versuche durch das Auslösen von Katastrophen, eine „Neue Weltordnung“ zu schaffen. Auch die Bevölkerungspolitik verfolge das Ziel, weltweit Krisen zu schaffen. Ettore Gotti Tedeschi, ehemaliger Berater von Papst Benedikt XVI., sieht in diesem Zusammenhang auch den „demographischen Kollaps“ des Westens.

Der Experte für Finanzethik und ehemalige Chef der Vatikanbank „Istituto per le Opere di Religione“ war beteiligt an der Abfassung der Sozial-Enzyklika „Caritas in veritate“. Jetzt ist er sich sicher, dass diese Elite bewusst Krisen verursache, um eine „Neue Weltordnung“ einführen zu können.

In Krisen akzeptieren die Menschen eine globale „politische Vision“ 

Bei einer Konferenz im Vatikan benannte der 73-Jährige, dass die Vertreter dieser Agenda ihren Einfluss mittlerweile auch bis in die höchsten Ebenen des Vatikan ausgedehnt hätten. Hierbei verwies er auf die wiederkehrenden Themen Armut, Migration und Umweltzerstörung. Die Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle der vergangenen Jahrzehnte hätten das Ziel, eine Reihe ökonomischer, geopolitischer und sozialer Katastrophen auszulösen. In diesen Krisen würden die Menschen eine globale „politische Vision“ akzeptieren, die die Souveränität der Nationalstaaten eliminieren und einen „gnostischen Umweltschutz“ als universale Religion einführen würde. Tedeschi hält es für „undenkbar“, dass die Entscheidungsträger in den USA und in der Welt die Folgen der Bevölkerungspolitik nicht gekannt hätten, berichtet das Magazin kath.net.

Als Vertreter dieser Anliegen nannte Gotti Tedeschi den Biologen und Bevölkerungswissenschaftler Paul Ehrlich, den Ökonomen Jeffrey Sachs und den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Jeffry Sachs, Ban Ki-moon und Co.

Jeffry Sachs wurde 2002 Direktor des „The Earth Institute at Columbia University“, Professor für nachhaltige Entwicklung und Professor für Gesundheitspolitik und -management an der Columbia Universität. Ebenfalls ist er Sonderberater für die Millennium Development Goals des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon und Forschungsmitglied am National Bureau of Economic Research. Sachs war zudem beratend für den IWF, die Weltbank, die OECD, die WTO und das UNDP tätig. In den 1980er und 1990er Jahren war für er mehrere Staaten mit wirtschaftlichen Problemen aktiv: ab 1985 in Bolivien, ab 1989 in Polen, ab 1991 in Russland. 1989 schloss Jugoslawien mit dem IWF das sogenannte „Marković-Sachs-Programm“ ab, das nur auf Drängen des IWF zustande kam. Ab 1994 war Sachs in Indien aktiv, seit 1995 beschäftigt er sich besonders mit Afrika. Während der Griechischen Staatsschuldenkrise forderte Sachs 2015 in einen offenen Brief an Angela Merkel, Griechenlands Schulden zu reduzieren und der dortigen Regierung einen langen Zeitraum zur Rückzahlung der übrigen Schuld einzuräumen.

Ban Ki-moon, von 2007 bis 2016 Generalsekretär der Vereinten Nationen, benannte die UN als zentralen Ordnungsrahmen in der Umsetzung der Agenda 2030. „Die Agenda ist ein Weltzukunftsvertrag, der Fluchtpunkt, die lange Linie für unser gemeinsames Handeln. An ihr sollten wir unsere Politik ausrichten – zu Menschenrechten, Rechtstaatlichkeit, zum Kampf gegen Armut und Diskriminierung“, heißt es in dem Schriftstück, das UN-Generalsekretär Ban Ki-moon „aufs Gleis gesetzt“ hatte, zusammen mit dem Klimaabkommen von Paris.

Ziele der Agenda 2030

Folgende Ziele sollen laut Portal Konjunktion.info mit der Agenda 2030 verwirklicht werden:

  • Vollständige Beseitigung des Hungers auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Beseitigung der Rassenungleichheit auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Beseitigung der Armut auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Beseitigung der Ungleichheit der Geschlechter auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Ausrottung des Krieges auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Ausrottung von Malaria und andere durch Moskitos übertragene Krankheiten auf dem ganzen Planeten.
  • Vollständige Beseitigung der TB auf dem ganzen Planeten.
  • Ein Standard bei der Ausbildung für jedes Kind auf dem Planeten.
  • Sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen für jede Person auf dem Planeten.
  • Ein anständiger Job für jeden Arbeiter auf dem Planeten.
  • Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in jedem Land auf dem Planeten.
  • Eine nachhaltige Landwirtschaft auf dem ganzen Planeten.
  • Nachhaltige Tierproduktion auf dem ganzen Planeten.
  • Eine Reduzierung der Nutzung natürlicher Ressourcen in jedem Land auf dem Planeten.
  • Eine Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen in jeder Industrienation auf dem Planeten.
  • Eine Reduzierung der Hochwasser- und Dürreereignisse in dafür anfälligen Orten auf der ganzen Welt.

Um dies bis 2030 zu erreichen, sei es, so das Portal, unabdingbar, nationale Bedingungen aufzulösen, nationale Kompetenzen abzugeben und die Souveränität der einzelnen Staaten aufzuheben. Die Lösung: eine „Ein-Weltregierung“.  (SB)