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Umzugsprämie: Senioren sollen Wohnungen räumen

Baden-Württemberg/Marbach am Neckar – Nachdem rund zwei Millionen Menschen in einer unkontrollierten Aktion der Zugang nach Deutschland und somit auf den Wohnungsmarkt gewährt wurde, wird es eng in Deutschlands Städten. So auch in Marbach am Neckar. Nachdem Rentner den dringend benötigten Wohnraum verknappen, werden sie nun von der Stadt mit Umzugsprämien geködert, um den Platz frei zu machen.

Wie der Focus im vergangenen Monat herausgefunden hat, ist nicht etwa der von Politikern vorangetriebene Zuzug von rund zwei Millionen mehrheitlich kulturfremden Menschen die Ursache für die immer dramatischer werdende Verknappung von bezahlbaren Wohnungen in deutschen Städten. Nein – es sind jene Menschen, die nach dem Krieg dieses Land wieder aufgebaut haben. Denn: Rentner blockieren große Wohnungen und verbrauchen somit zu viel Wohnraum.

So auch im baden-württembergischen Marbach am Neckar. Nach Schätzungen der Stadtoberen fehlen dort rund 600 Wohnungen. Damit diese möglichst schnell verfügbar werden, hat der Gemeinderat im vergangenen Jahr einem „Umsiedlungsplan“ zugestimmt.  Jeder Marbacher Senior über 60 Jahren bekommt eine Umzugsprämie in Höhe von 2.500 Euro, wenn er sein gewohntes Wohnumfeld verlässt, den Platz frei macht für „junge Familien“ und in eine kleiner Wohnung zieht.

Ersonnen hatte die perfide Wohnraumgewinnung Hendrik Lüdke und Benjamin Flaig von der Ratsgruppe „Plus“. Der Gemeinderat hatte dem Plan bereits im letzten Jahr zugestimmt. In dieser Woche müssen die Richtlinie noch von der Verwaltung abgesegnet werden, berichtet Tag24. Bürgermeister Jan Trost (parteilos), der die Initiative ablehnt, betont, dass es sich bei der Prämie um ein freiwilliges Angebot handelt. Man wolle ja niemanden vergraulen.  (SB)