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Ukraine – Ist Poroschenko bereit zu flüchten?

von Freeman

Der Schauspieler Vladimir Zelensky (rechts) kann der neue Präsident der Ukraine werden, so wie in der TV-Serie, worin er den Präsidenten spielt

Am 31. März 2019 findet die Wahl zur Präsidentschaft in der Ukraine statt. Wenn kein Kandidat die absolute Mehrheit erzielt, ist eine Stichwahl für den 21. April geplant. Der komplette Witz ist, ein Komödiant und Schauspieler hat die grössten Chancen die Wahl zu gewinnen, nämlich einer der den Präsidenten in einer ukrainischen TV-Serie spielt. Was für eine Farce. Der Putsch-Präsident Petro Poroschenko und Merkels Busenfreundin Yulia Tymoshenko sind laut Umfragen abgeschlagen. Insgesamt stellen sich 12 Kandidaten zur Wahl.

Dabei kommen bei Umfragen Zelensky auf 27 Prozent, Poroschenko 18 Prozent und Tymoshenko 16 Prozent.

Auf die Frage, warum sie den witzigen Schauspieler gegenüber „gestandenen“ Politikern bevorzugen, sagten die Befragten, weil er ein neues Gesicht darstellt und die Politiker schon seit Jahren die Ukraine in den Boden fahren.

Wegen der geringen Chancen für eine Amtsfortsetzung, hat Poroschenko schon seine Koffer gepackt und ist bereit nach der Wahl ins Ausland zu fliehen. Das sagt jedenfalls der ehemalige Wirtschaftsminister der Ukraine Vladimir Lanovoy, sollte Poroschenko die Wahl verlieren.

In seinem Artikel für das Glavred Magazine erklärt der ehemalige Minister, dass Poroschenko selber zur Erkenntnis gekommen ist, er wird nicht als Präsident für eine zweite Amtszeit gewählt.

In diesem Fall bleibt ihm nur übrig aus der Ukraine zu fliehen, denn nur so kann er einem Strafverfahren wegen Korruption und Unterschlagung von Staatsgeldern entgehen.

Lanovoy behauptet, Poroschenko lässt den Krieg gegen Donbass seit Jahren weiterbrodeln, für seine persönliche Bereicherung. Er unterschlägt riesige Summe aus dem Militärbudget, die dafür vorgesehen sind.

Er sagt, die Korruption blüht was die Militärausgaben und Beschaffungspraxis betrifft, die nur von ausgesuchten Firmen durchgeführt wird. Statt notwendige Ersatzteile und Ausrüstung zu kaufen, landet das Geld in der Tasche von Poroschenko und seinem inneren Kreis.

Deshalb ist die Einsatzbereitschaft der ukrainischen Armee sehr mangelhaft, technisch untauglich und die Moral der Truppe entsprechend am Boden. Das heisst, falls notwendig, fahren die Russen sie in fünf Minuten platt.

Das erinnert mich an den desolaten Zustand der deutschen Bundeswehr. Vielleicht wird auch dort das riesige „Verteidigungsbudget“ von 43 Milliarden Euro für 2019 angezapft. Ist es doch sehr verdächtig, wie viel Flinten-Uschi für „Beraterhonorare“ zahlt.

Ein alter Trick, um Geld hintenrum zu kassieren.

Der Posten des Verteidigungsminister war schon immer sehr lukrativ. Siehe Franz Josef Strauss, der seinen Kindern 300 Millionen D-Mark hinterlassen hat. Wie hat er die angehäuft, wo er doch immer Politiker war?

Das hat jedenfalls der Ex-Ministerialbeamten Wilhelm Schlötterer in seinem Buch „Macht und Missbrauch – Franz Josef Strauß und seine Nachfolger“ geschrieben.

Zurück zur Ukraine und der bevorstehenden Wahl dort.

Poroschenko muss vor einem Wahlverlust grosse Angst haben, denn dann wird er sich für vieles verantworten müssen. Nicht nur für den katastrophalen wirtschaftlichen Zustand des Landes, der riesigen Armut unter der Bevölkerung und der Flucht von 10 Millionen ins Ausland, sondern auch für den desolaten Zustand der Armee und die Korruption dort.

Das Gerücht, der korrupte Präsident hat seine „Koffer packt„, wird von den Medien, die seinen politischen Gegnern gehören, jedenfalls verbreitet. Dann können ihn seine westlichen Freunde in der EU und USA „Asyl“ gewähren, die ihn 2014 an die Macht putschten.

Die Ukraine ist wieder ein „gescheiterter Staat“, den der verbrecherische Westen mit seiner „Demokratisierung“ angerichtet hat. Unter dem gestürzten Vorgänger Wiktor Janukowytsch und mit der massiven finanziellen Hilfe aus Russland, ging es den Ukrainern viel besser als heute.

Aber das kommt davon, wenn man den leeren Versprechungen des „goldenen Westen“ glaubt und sich blenden lässt. Die Ukrainer meinten wirklich, die EU wird sie mit offenen Armen aufnehmen und mit einem Geldsegen überhäufen.

Ha, ha, nichts davon ist geschehen. Sie wurden nur ausgenutzt und verarscht, um sich von Russland abzuwenden. Die Krim und Donbass haben sie auch deshalb verloren.

Na ja, sollte Vladimir Zelensky neuer Präsident werden, dann kann es nur „aufwärts“ gehen, oder nicht? Mit Witze und Humor kann man die Leute von ihrer Misere ablenken.

Dazu hat er noch versprochen, als neugewählter Präsident wird er Poroschenko verhaften lassen:


Wie verzweifelt müssen die Ukrainer sein, wenn sie einem Komiker und Schauspieler mehr vertrauen??? Was für ein Witz und Armutszeugnis!!!

Hier einige Szenen mit Vladimir Zelensky als „Präsident“: