UKIP-Abgeordnete: Der Migrations-Pakt beschert Europa fast 60 Millionen Einwanderer in den nächsten sechs Jahren

von Marilla Slominski

Die britische EU-Abgeordnete Janice Atkinson warnt, durch den UN-Migrationspakt werde Europa in den kommenden sechs Jahren mit 59 Millionen Einwanderern „geflutet“.

Das Dokument sei zwar rechtlich nicht verbindlich, doch die Regierungen würden unter Druck stehen, die Regeln umzusetzen.

„Wenn Sie denken, Sie haben die Kontrolle über die Grenzen Ihres Landes, denken Sie noch mal nach“,

so die 56-jährige UKIP-Abgeordnete in ihrer Videobotschaft.

„Dieser Vertrag unterstützt die EU und die Vereinten Nationen in dem Ziel, bis 2025 unsere Nationen mit 59 Millionen Migranten zu fluten…in nur sechs Jahren,“

behauptet Atkinson, die seit 2014 für die britische UKIP-Partei im Europaparlament sitzt.

Atkinson beziehe sich auf eine UNO-Studie aus dem Jahr 2000 mit dem Namen „Replacement Migration“, die sich mit dem Rückgang der Bevölkerung in Europa beschäftigt und mit der Frage, wieviel Migranten angesiedelt werden müssen, um ihn aufzuhalten, berichtet newsforpolitics.

„Ein Rückgang der Bevölkerung wird ohne Bestandserhaltungsmigration unvermeidlich sein“,

heißt es in der inzwischen fast 20 jähre alten Studie.

„Im Verhältnis zu ihrer Bevölkerungsgröße bräuchten Italien und Deutschland die höchste Anzahl von Einwanderern, um den Bestand ihrer Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter zu erhalten. Für Italien wären jährlich 6.500 Zuwanderer pro 1 Million Einwohner notwendig und für Deutschland 6.000“, so die Feststellung aus dem Jahr 2000.

Janice Atkinson warnt in ihrem Video, dass der Plan dazu führen werde, dass europäische Länder ihre eigene „Kultur und Identität zerstören“.  Sie wies auch daraufhin, dass der Pakt zu Gesetzen gegen „Hassrede“ führen werde und es in Zukunft strafbar sein könnte, den Begriff „illegale Migranten“ zu verwenden. aus den „illegalen Migranten“ würden so „irreguläre“.

Die europäischen Bürger könnten sich jetzt schon mal von der Demokratie und ihrer herkömmlichen Lebensweise verabschieden, wenn sie es nicht schaffen, ihre Regierungen davon abzubringen, den UN-Pkat zu unterzeichnen.

Mit ihrer Warnung steht sie nicht allein da. Auch der holländische EU-Abgeordnete Marcel de Graaff, äußerte in einer Pressekonferenz seine Besorgnis über die Meinungsfreiheit. Kritik an der Masseneinwanderung werde zukünftig als „hate speech“ kriminalisiert und strafbar, so de Graaff im Oktober.