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Tauroggen – 2.0

von Michael Winkler

Bei physikalischen Experimenten gilt, daß bei gleichen Ausgangsbedingungen die gleichen Ergebnisse herauskommen sollten. Wenn zwei exakt gleiche Tischtennisbälle mit exakt der gleichen Geschwindigkeit und Anfangsfallhöhe eine Treppe herunterhüpfen, werden diese immer auf der obersten, der zweiten, fünften, siebten und zwölften Stufe auftreffen. Dazu benötigen Sie eine schiefe Ebene als Rollbahn und eine fixierte Höhe. Wenn Sie den Versuch frei Hand durchführen, weichen Ihre Ausgangsbedingungen ab, folglich hüpft der eine Ball auf der obersten, der ersten, zweiten, vierten, siebten und elften Stufe auf, der andere auf der zweiten, fünften, siebten und zwölften. Unten ankommen werden sie immer.

Geschichte wiederholt sich nicht, weil die exakt gleichen Ausgangsbedingungen jeweils einmalig sind. Aber ob wir nun das Römische, das Spanische, das Britische oder das Amerikanische Imperium betrachten, der Verlauf ihres Zusammenbruchs ist ähnlich: Finanzielle Zerrüttung, überdehnte Grenzen, nicht mehr bezahlbares Militär und schließlich das Ende. Rom, Spanien und England haben dies bereits bis zum Ende durchgezogen, bei den USA werden wir Zeuge der Endphase. Roms Rückzug aus Britannien, die abfallenden spanischen Kolonien in Mittel- und Südamerika, die Unabhängigkeit Indiens – jedes für sich ist ein einzelnes, sich nicht wiederholendes Ereignis, und doch ähneln sich diese Vorgänge so stark, daß sie dem gleichen roten Faden folgen.

Wir schreiben das Jahr 1806. Seit dem 2. Dezember 1804 ist Napoleon Bonaparte Kaiser der Franzosen, seit dem 26. Mai 1805 auch König von Italien. Die Schlachten von Austerlitz, Jena und Auerstedt sind geschlagen, Frankreich reicht bis zum Rhein, die geistlichen Fürstentümer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation sind aufgelöst und wurden den Reichsfürsten als Entschädigung zugeschlagen. Am 6. August 1806 dankt Kaiser Franz ab, verzichtet auf die Reichskrone und ist nur noch Kaiser von Österreich. Ganz Europa steht unter französischem Einfluß, bis auf Großbritannien und Rußland. Mit dem Frieden von Tilsit, am 7. Juli 1807, wird Preußen zum Torso amputiert und die Russen scheiden aus dem Krieg aus.

Es ist kein richtiger Friede, Napoleon muß immer wieder zu Feldzügen aufbrechen, aber es läßt sich mit voller Berechtigung sagen, daß Napoleon von 1806 bis 1812 auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen ist. In dieser Zeit verteilt er Throne an seine Verwandten und an verdiente Generäle. Es gibt nur eine schwärende Wunde im Unterleib seines Imperiums: Spanien. Dort unterstützen die Engländer eine Guerilla-Truppe, durch die das Land nie ganz zur Ruhe kommt.

Napoleon wollte die Engländer mittels der Kontinentalblockade wirtschaftlich in die Knie zwingen. Da diese aber auch Rußland schwer schädigte, traten die Russen aus der Blockade aus, weshalb Napoleon zum Krieg gegen Rußland rüstete. 1812 fiel die Grande Armee in Rußland ein. Von 450.000 Mann sollen nur 18.000 nach Hause gekommen sein, der Rest wurde durch Seuchen, Versorgungsmängel, Kälte und vereinzelt durch Kampfhandlungen dahingerafft.

Am 30. Dezember 1812 unterzeichnete Marschall Yorck die Konvention von Tauroggen, in der sich die preußischen Truppen für neutral erklärten, um später auf die Seite Rußlands überzugehen. 1813 wurde Napoleons Hauptmacht in der Völkerschlacht von Leipzig besiegt, 1815 fand er sein Waterloo, in der Schlacht von Belle Alliance. 1871 entstand das Deutsche Reich neu.

Eines muß ich noch nachtragen: Preußen ist war nicht für den Barock bekannt, doch vor der Schlacht von Jena und Auerstedt war es eher auf das 17. Jahrhundert ausgerichtet, auch wenn dies durch das Pflichtgefühl und die Pflichterfüllung eines Friedrichs des Großen überdeckt wurde. Nach 1813 war dieses Preußen auf das 20. Jahrhundert ausgerichtet, aufgestiegen in seiner Verwaltung zum modernsten Staat Europas. Ohne die Niederlagen des Jahres 1806, ohne die Demütigung 1807 hätte Preußen nicht die Kraft zu diesen Reformen gefunden. Erst diese schwere Erschütterung ebnete einem Hardenberg, einem von Stein den Weg.

Wir schreiben das Jahr 2014. Das Deutsche Reich ist seit 1945 handlungsunfähig, aus der offiziellen Geschichte verschwunden. Preußen wurde schlichtweg verboten. Ganz EU-Europa steht unter französischen Einfluß. Französisch? Oh ja, die EUdSSR wird zwar von Brüssel aus heruntergewirtschaftet, doch das große Vorbild ist Frankreich, deshalb läßt sich mit Fug und Recht behaupten, die EU sei das, was einst „das größere Frankreich“ genannt worden war. Die Dilettanten in Berlin gefallen sich als Zahlmeister, die Könner in Paris als Regenten.

Jetzt verstehen Sie die eingangs erwähnten Tischtennisbälle. Geschichte wiederholt sich nicht, weil die identische Ausgangslage nicht reproduzierbar ist, sie verläuft jedoch in ähnlichen Bahnen. Mitteleuropa gerät in den Bann Westeuropas, und dieser dehnt sich immer weiter nach Osten aus. Auch den schwärenden Unterleib des Imperiums gibt es. Diesmal sind es keine Guerilla, sondern wirtschaftliche Probleme, die Portugal, Italien, Griechenland und Spanien befallen haben.

Seit dem Ende der Sowjetunion steht Rußland als wohlwollend-neutraler Partner an der Seite des Westens. Die Kolonisierungsversuche, die in den 1990er Jahren stattgefunden haben, wurden von Wladimir Putin souverän abgewehrt. Rußland ist heute eine russische Macht und will es bleiben. Großbritannien ist Teil der EU geworden, ein widerspenstiger Teil, doch in die EU eingebunden. Die Rolle der Engländer zu Napoleons Zeiten nehmen heute die USA ein. Anders als Großbritannien 1812 sind die USA jedoch keine aufsteigende Macht, sondern eine, die ihren Höhepunkt bereits überschritten hat.

Die Amerikaner spielen jetzt va banque, bei ihnen geht es um Alles oder Nichts. Gewinnen Sie in den nächsten zehn Jahren, dann sind sie die unanfechtbaren Herren dieser Welt, verlieren sie, stößt sie das in einen Abgrund ohne Wiederkehr. Die Gegner der USA im globalen Spiel sind Rußland und China, alle anderen Mächte sind nur Nebenfiguren auf dem Schachbrett.

Wir erleben derzeit, wie „der Westen“ alles tut, um „die Russen“ zu destabilisieren. Westliches Geld und westliche Geheimdienste haben den Putsch in Kiew inszeniert, und westliche Auftraggeber haben dort Scharfschützen in die Menge schießen lassen. Eine Firma, die unter dem Namen „Blackwater“ unrühmlich für Massaker im Irak bekannt worden ist, betätigt sich jetzt als Söldnertruppe für eine Revolution. Rußland wird angegriffen, und Rußland verteidigt sich ausgesprochen friedlich und geschickt.

Statt eines neuen Krimkriegs wird eine Volksabstimmung durchgeführt, nach den offiziell propagierten Spielregeln des Westens. Einen „Regime Change“ nach der realen stattfindenden westlichen Vorgehensweise haben Afghanistan, der Irak und Libyen erlebt, da wurde nicht abgestimmt, sondern bombardiert und einmarschiert. Die Methoden des 19. Jahrhunderts, die US-Außenminister Kerry geißelt, wurden im 21. Jahrhundert bislang nur von den USA praktiziert.

Die Politiker vergleichen die Lage 2014 derzeit gerne mit der Lage 1914, vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs. Dabei liegt 1812 genauso nahe, die Konstellation ähnelt sich, nur daß der europäische Superstaat diesmal vom Westen unterstützt und nicht bekämpft wird.

Wir können würfeln, wie es weitergeht, Astrologen oder Tarot-Karten befragen. Eine andere Methode sind die Schauungen zur Zukunft Europas. Da tauchen Namen wie Irlmaier auf, Begriffe wie die Feldpostbriefe, sowie der ewig unverstandene und folglich für alles herhaltende Nostradamus. In diesen Schauungen wird über Bürgerkriege in Europa berichtet, über einen Abfall der ehemaligen DDR und einen Feldzug, der „Russen und Preußen“ gegen den Westen.

Wenn wir Merkeldeutschland heute betrachten, erleben wir eine unsichtbare Mauer, die nach wie vor vorhanden ist. Im dekadenten Westen werden wir von Ausländern überflutet, „Multikulti“, die Abwesenheit jeglicher Kultur, begegnet uns tagtäglich. Linksgrüne Gutmenschen protestieren gegen alles Deutsche, in bestimmte Stadtviertel in Duisburg, Dortmund, Bremen oder Hamburg traut sich die Polizei nur noch in Hundertschaften. Dagegen ist der Osten noch deutsch und es gibt nur wenige Ausländer.

Was passiert, wenn diese Trennlinie aufbricht? Noch ist es undenkbar, daß Polen sich auf die Seite Rußlands stellt, noch scheint der „goldene Westen“ die stärkere Anziehungskraft zu besitzen. Die Frage ist, wie lange noch. 1812 hatte Napoleon das größte Heer aufgestellt, das Europa bis dahin gesehen hatte. Ein halbes Jahr später sind die zerschlagenen Reste dieses scheinbar so unbesiegbaren Heeres heimwärts getrottet, erschöpft und am Ende ihrer Kräfte.

Bei der Zerstörungskraft der heutigen Waffen wird der dritte Weltkrieg kein Produktionskrieg, sondern ein Potentialkrieg. Er wird mit den Waffen ausgetragen und beendet, die zum Beginn des Krieges vorhanden sind, da der Krieg zu Ende sein wird, bevor in signifikantem Umfang Waffen nachproduziert worden sind. Das unterscheidet diesen Krieg vom ersten und zweiten Weltkrieg und rückt ihn in die Nähe des Feldzugs 1812. Napoleon hat das Potential für diesen Krieg aufgebaut und verbraucht, auch da wurde nichts nachproduziert.

In Rußland kann das interessante Effekte nach sich ziehen: Wenn die modernen T-90-Panzer vernichtet sind, werden die T-72 aus Sowjetzeiten hervorgeholt, und das letzte Aufgebot nutzt die noch weitaus älteren T-55. Bei der Bundeswehr gibt es nur die Leopard 2, keine Leopard 1 oder M48, die sind längst verkauft oder verschrottet.

Bevor die DDR abfällt und Tauroggen 2.0 abgeschlossen wird, müssen wir jedoch noch eine andere Entwicklung berücksichtigen. Wir haben es auf dieser Welt mit Verrückten zu tun, die sich selbst als Magier ansehen. Diese Verrückten betrachten die Bibel als Prophezeiung, aber auch als Handlungsanweisung. Der Unterschied ist gravierend: Bei einer Prophezeiung kann ich mich zurücklehnen und darauf warten, daß sie eintrifft. Bei einer Handlungsanweisung muß ich aktiv werden, damit diese Prophezeiung eintrifft.

Die Juden haben seit Jahrhunderten darauf gewartet, daß ihr Gott sie wieder in ihre Heimat führt, die Zionisten haben seit hundert Jahren alles getan, damit ihnen Israel zufällt. Man muß kein Jude sein, um sich zum Zionismus zu bekennen. Zionisten haben 1947 eine Armee aufgestellt, gut ausgerüstet und ausgebildet, um 1948 das „Wunder“ des Sieges über die arabischen Armeen zu erringen, die kein gemeinsames Oberkommando hatten, schlecht organisiert waren und dank eines Boykotts Großbritanniens, Frankreichs und der USA keinen Nachschub bekommen haben, während die jüdische Armee während der Kämpfe immer besser versorgt wurde.

Die Zionisten haben auch 1967 das „Wunder“ des Sechs-Tage-Krieges inszeniert, als sie die Gelegenheit genutzt haben, die zu diesem Zeitpunkt nicht kriegstaugliche Armee Ägyptens zu überfallen und in einem Rundumschlag das Westjordanland und die Golanhöhen zu besetzen. Die „Magier“ haben dazu ein „göttliches Zeichen“ genutzt: vier „Blutmonde“, also Mondfinsternisse, bei denen sich unser Trabant rot färbt, an vier jüdischen Feiertagen. Diese vier Blutmonde an jüdischen Feiertagen finden demnächst wieder statt. Es wird also Zeit für ein weiteres „Wunder“ Israels.

Nach islamischen Prophezeiungen werden Mekka und Medina zerstört, danach wird Isa ben Mariam, auch bekannt als Jesus Christus, in Jerusalem das Weltreich des Islam begründen. Bei den Schiiten übernimmt Imam Mahdi diese Aufgabe. Nach biblischen Prophezeiungen wird die Schlacht bei Armageddon geschlagen, in der Gott die Feinde Israels vernichtet. Danach erscheint der Messias, bei den christlichen Fundamentalisten natürlich Jesus Christus, um das Reich Gottes zu errichten.

Wenn wir daran denken, daß einflußreiche Mächte im Hintergrund daran arbeiten, die Prophezeiungen der Bibel umzusetzen, dann ergeben scheinbare Zufälle plötzlich eine rote Linie. Damit der Islam, damit die Feinde Israels sich zur Schlacht bei Megiddo (Armageddon) rüsten, müssen sie zuerst psychologisch und militärisch aufgebaut werden. Aus diesem Grund weicht das Christentum weltweit vor dem Islam zurück, aus diesem Grund wird das Abendland immer mehr dem Islam preisgegeben. Insgesamt darf das allerdings nur insoweit geschehen, daß die entscheidende Schlacht gewonnen wird. Allzu lange darf dieses Spiel also nicht mehr weitergehen.

Bei der Schlacht von Armageddon marschieren die „Gog und Magog“ mit 200 Millionen Mann gegen Israel. Bei aller Gebärfreudigkeit können die islamischen Länder keine derartig große Kriegsmacht ins Feld stellen. Das können nur die Chinesen und die Inder. Die Amerikaner wiederum haben das Problem, daß sie selbst inhomogen geworden sind. Ein neues „Pearl Harbor“ entfesselt nicht mehr die kriegerische Wut „der“ Amerikaner, weil weite Bevölkerungsschichten sich fragen, warum sie das etwas angehen sollte. Die Amerikaner haben genug Moral für eine einzige, große, verlustreiche Schlacht. Wenn der Krieg länger dauern sollte, wird wie damals bei Vietnam die Heimatfront zusammenbrechen.

Die Römer in Zeiten der Republik hatten die Angewohnheit, sich mit ihren Nachbarn zu einer Schlacht zu verabreden. So konnten beide Seiten in Ruhe ihre Truppen zusammenziehen, es wurde gemetzelt und die Römer haben gewonnen. Die Kriege wurden so erfreulich kurz und die Überlebenden konnten zu Hause wieder ihre Felder bestellen. Die Amerikaner werden genau dasselbe versuchen, die eine große Völkerschlacht, die alles entscheiden soll. Darauf arbeiten sie hin.

Europa versinkt nach dem Willen der Amerikaner und nach den Schauungen im Chaos der Bürgerkriege. Wenn die große Schlacht im Nahen Osten stattfindet, haben wir wenig damit zu tun. Die entscheidende Frage ist, ob die Wirtschaft des Westens vorher zusammenbricht. Der Westen hat sich mit seinem Fiat Money und seiner Deindustrialisierung in die Hände Chinas begeben. Wie wird also der große Plan umgesetzt werden, was kommt in den nächsten Jahren auf uns zu?

Ich erwarte, daß die wirtschaftliche Situation aus dem Ruder läuft. Für ein bis zwei Jahre werden „Sonderopfer Europa“ vor allem den Deutschen auferlegt und die Ereignisse hinauszögern. Rußland wird sich geschickt heraushalten, auch wenn die qualitätsfreien Propagandamedien alles versuchen, um Putin als Weltbösen darzustellen. In Europa wird es losgehen, wir bekommen Bürgerkriege und islamfeindliche Ausschreitungen. Die USA werden ebenfalls geschwächt werden, können in Europa nicht mehr für Ordnung sorgen, weil die Linien des Imperiums überdehnt sind. Außerdem wenden sich die USA verstärkt dem Pazifischen Raum zu.

Der Osten der BRD, Mitteldeutschland, wird sich in einer Art Tauroggen 2.0 mit den Russen zusammenschließen. Die Russen werden den „Feldzug“ unternehmen, der in den Schauungen geschildert wird, allerdings nicht als Invasion mit gewaltigen Panzerschlachten, sondern als robuste Polizeiaktion, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Dabei wird es zahlreiche Opfer geben, denn eine Polizeikugel ist so tödlich wie eine Militärkugel.

Die Amerikaner werden ihre Schlacht von Armageddon bekommen. Sie werden sich Hals über Kopf hineinstürzen, da ihre Macht zu schwinden droht. Es ist die letzte Gelegenheit, sich noch einmal als Weltmacht in Szene zu setzen. Wahrscheinlich werden sie die Schlacht gewinnen, werden Mekka und Medina tatsächlich zerstört. Danach sind ihre Kräfte erschöpft, und weder Jesus noch der Mahdi werden erscheinen. Israel geht unter. Eine alte Schauung besagt: Das Judenreich wird fallen – und das dürfte wohl weltweit passieren. Wobei das Judenreich das ausbeuterische Finanzsystem sein dürfte, nicht nur das kleine Israel.

Nun wird es ein wenig mystisch, denn die Schauungen sprechen von einem „übernatürlichen“ Ende des Krieges. Das sind Weltkatastrophen, Einschläge von Himmelskörpern, Flutwellen, Vulkanausbrüche, die „dreitägige Finsternis“. Das müssen Sie leider so akzeptieren, warum das passieren wird, läßt sich logisch nicht begründen.

Danach leben wir in einem entvölkerten Land. Zehn Millionen, vielleicht nur fünf Millionen Deutsche werden es überstehen. Betrachten wir jedoch die verhausschweinten Menschen der Gegenwart, die sich träge zwischen Fernseher und Supermarkt dahinwälzen, so gibt es heute nicht viel mehr aktive, denkende, bewußte Menschen in diesem Land. Überleben wird nur, wer gesund, leistungsfähig und jung genug ist. Denken Sie an einen Baum, der im Wildwuchs zu einem Riesenbusch gewachsen ist, und der auf wenige gesunde Triebe zurückgeschnitten wird. So ein Kahlschlag läßt später Früchte wachsen, die der vormalige Busch nie hervorgebracht hätte.

Die Zukunft wird einem Deutschen Reich gehören, das allen Ballastes entledigt hat. Die Irrungen und Wirrungen der Gegenwart werden vergessen sein. Das Leben wird mühsamer sein als heute, doch für diese Mühen gibt es eine überreiche Belohnung: Zufriedenheit. Unsere Nachkommen werden für sich selbst arbeiten, nicht mehr anderer Völker Knechte sein. Die neue Freiheit hat einen hohen Preis, jedoch sollte keiner davor zurückschrecken, diesen Preis zu bezahlen.

Und wenn der Preis das eigene Leben ist? Na und? Sie als Person sind sterblich, Ihre Seele wird jedoch wiedergeboren. Wenn Sie die Wahl haben, wo wollen Sie wiedergeboren werden? In einem Merkeldeutschland, einem Vierzonesien der „Neuen Welt-Ordnung“, die uns die „Magier“ aufnötigen wollen, oder in einem freien, selbstbestimmten, souveränen Deutschen Reich?