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Schweizer-Labor: „Skripal-Gift“ wurde in GB und USA hergestellt

von SKB NEWS

Das Nervengift, womit der russische Ex-Spion Sergej Skripal vergiftet wurde, soll nach aktuellen Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ sein.
 
Dieses Gift wurde nie in Russland produziert, so der russische Außenminister Lawrow, sondern kam in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz.

Sergej Skripal, ein vor 10 Jahren von Rußland abgeschobener Doppelagent und seine Tochter Julia wurden mit einem untauglichen Toxin namens 3-Quinuclidinylbenzilat oder BZ vergiftet, erklärte heute der russische Außenminister Sergej Lawrow unter Berufung auf die Ergebnisse der Untersuchung eines Schweizer Chemielabors, das mit den Proben arbeitete, die London der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) übergeben hatte, so RTDeutsch.

Das Schweizer Zentrum schickte diese Ergebnisse an die OPCW. Die UNO Organisation für das Verbot Chemischer Waffen, die nach dem Militärschlag in Syrien heute für ihre Untersuchung eines Giftgasangriffs in Syrien eigentlich seine Arbeit aufnehmen wollte,  beschränkte sich jedoch darauf, in ihrem Schlussbericht nur die Formel der Substanz zu bestätigen, mit der die Skripals vergiftet wurden, ohne die anderen im Schweizer Dokument dargelegten Fakten zu erwähnen, fügte der russische Außenminister hinzu. Lawrow merkte an, dass Moskau die OPCW nach den Beweggründen ihrer Entscheidung befragen wird, keine weiteren Informationen der Schweizer in ihren Bericht aufzunehmen.