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RA Lutz Schaefer: Die Welt ist wahrlich in einem sehr schlechten Zustand

Liebe Leser,

„Israel hat das Recht, seine Grenzen, sein Land und die Bevölkerung zu schützen“,

So Regierungssprecher Seibert zur aktuellen Situation zu Israel vs Palästinenser. Eigentlich richtig und seine Worte dürften folglich generell für alle Länder dieser Welt gelten, wäre da nicht eine klitzkleine Ausnahme (na halt die, welche die Regel bestätigt):

Deutschland!

Stellen Sie sich einmal vor, an den deutschen Grenzen würden Scharfschützen aktiv, also um so den Übertritt von Illegalen und die Verhinderung von zu erwartender Gewalt auf diese Art und Weise zu verhindern suchen…!

Nun, den Rest der Kommentierung spare ich mir, da ein folgendes Procedere in einem solchen Fall hinlänglich bekannt sein dürfte!! Internationale Ächtung wäre wahrscheinlich noch das Mindeste!

Bleiben wir noch kurz bei diesem Thema, hierzu eine knappe Vorgeschichte:

Meine wackere Anette wurde vor ca. 8 Wochen aus der Kommentarfunktion bei der „welt“ gekegelt und für eine Woche „strafgesperrt“. Ihr geriet ein kurzer Satz bzgl. Ralf Stegner, SPD, zum „Verderben“. Sie hatte kurz und schmerzlos bemerkt:

„Gibt es bei Herrn Stegner evtl. auch einen `Notausknopf?`“.

Heute nun fanden sich in der „welt“ Kommentare zum Krieg in Israel vs Palästinenser, ein Kommentator bemerkte hierzu, „straflos“ seitens der „welt“ durchgegangen, mir den Atem raubend:

„Wo ist das Problem? Einfach den Gazastreifen plattmachen!“

Also ein knallharter Aufruf zum Massenmord geht bei der „welt“ sanktionslos durch, es fehlen einem die Worte…! Die Welt ist wahrlich in einem sehr schlechten Zustand, ebenso deren Journaille…

Sie sehen, liebe Leser, wohin der Hase läuft, nämlich aus dem Recht, aus der Anständigkeit, aus der Menschlichkeit, aus dem Verständnis; voll hinein in das Unrecht, in die Brutalität, in die Unmenschlichkeit u.a.m.

Wer sich die Karte des Staates Israel seit seiner Gründung bis heute ansieht, der sieht einen schleichenden Völkermord, nichts anderes!

Von friedlicher Koexistenz keine Rede, die Gewalt, das Blut und die Toten auf Seiten der Palästinenser müssen es offensichtlich richten!

Offensichtlich „gerichtet“ hat auch eine mutige Frau und Polizistin in Brasilien, sehen Sie sich dieses Video an, zu finden bei „brd-schwindel.ru“:

„So endet ein Überfall, wenn man kein Opfer ist“,

der Täter ist inzwischen gestorben; er hatte zwei Schüsse auf die Kinder und Frauen abgefeuert, ein Schuß ging fehl, der andere Schuß war ein Rohrkrepierer.

Diese mutige Frau ist inzwischen in Brasilien eine Heldin und für ihre Tapferkeit ausgezeichnet worden…

Hier in Deutschland wäre der Polizistin zunächst die Waffe abgenommen worden, sie wäre weiterhin vom Dienst suspendiert und die Staatsanwaltschaft würde sich wohl zunächst in ihrem Hause umsehen, bevor eine evtl. Anklage gestrickt wird, nicht wahr?

Denn es hat keine Täteransprache stattgefunden, es wurde nicht festgestellt, ob überhaupt eine Notwehr- bzw. Nothilfesituation oder Putativnotwehr vorlag, es wurde nicht festgestellt, ob und wann die Notwehrsituation beendet war und jede weitere Aktion rechtswidrig, von der Angemessenheit der Mittel einmal ganz abgesehen, denn tödliche Schüsse aus nächster Nähe waren mit Sicherheit unangemessen und nicht mehr von der Notwehr gedeckt.

Sie sehen, liebe Leser, das, was in Sao Paulo eine Heldentat war, hätte hier das absolute Aus für die junge Polizistin bedeutet und hätte zu einem Massaker geführt, wenn deutsche Rechtsnormen zur Anwendung gekommen wären. Da sagen wir doch nur: Waffen `raus aus dem Volk, insbesondere sollten doch solche bösen Angreifer keine haben, nicht wahr…? Santa ignorantia….!

Der BGH hat heute entschieden, daß „dashcams“ in Autos erlaubt sind!

Ne, hatter nich`, also nicht wirklich, also nicht so, wie Sie vielleicht meinen, also anders, irgendwie so, daß Sie meinen könnten, Sie dürften…, so, ich fasse diesen Gesetzesschrott (als nichts anderes hätte dies auch der hochverehrte Dr. Egon Schneider bezeichnet) kurz:

Sie dürfen „dashcams“ in Ihrem Fahrzeug benutzen, dies aber nicht dauerhaft. D.h. übersetzt, z.B. anhand von folgendem, fiktiven Fall, wobei allerdings Geisterfahrer Alltag und keine Fiktion sind:

Ihnen kommt ein Geisterfahrer auf der A 61 entgegen! So, nun Ruhe bewahren… und Ihre „dashcam“ unbedingt erst ca. zwei Sekunden vor dem Zusammenstoß einschalten! Puh, aber damit sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite! Das hat was, gell?! Wobei noch nicht geklärt sein dürfte, ob das Einschalten der „dashcam“ während der Fahrt überhaupt erlaubt ist?! Und achten Sie bitte darauf, daß der Geisterfahrer nicht zu erkennen ist, also nur unverfängliche Blickwinkel wählen, die aber alle Details festhalten und nicht nur den blauen Himmel abbilden, alles klar?

„Ehemaliger BAMF-Chef Schmidt soll Selbstanzeige erstattet haben“,

so eine Schlagzeile beim „focus“, Herr Schmidt will damit seine Unschuld bzgl. nicht rechtmäßig erteilter Asylbescheide beweisen. Ach ja Herr Schmidt, das ehrt Sie sehr; wie wäre es, wenn Sie somit als ein gutes Beispiel für das alte und neue Kabinett Merkel stünden?

Ich wünsche eine geruhsame Nacht in einem Land des Irrsinns… heute Abend beginnt der Ramadan 2018, wir wünschen viel Freude und weiteren, dadurch bedingten straffreien Raum! Wie sagten schon die alten Römer: „plenus venter non studet libenter“, also hoffentlich „voller Bauch ramadaliert nicht gern…“