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Putin zu USA: „Ich werde eure Feinde bewaffnen, falls ihr Waffen an russischen Grenzen stationiert!“

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USA wollen der Ukraine Waffen liefern. Die Amerikaner sorgen damit nur dafür, dass sich die ukrainische Führung darin bestärkt sieht, den Konflikt weiterhin mit militärischen Mitteln zu lösen, anstatt endlich auf Diplomatie zu setzen und die längst fällige Föderalisierung des multiethnischen Landes voranzutreiben.

Die Ukraine soll US-amerikanische Waffen geliefert bekommen, um gegen die Rebellen im Donbass effektiver vorgehen zu können. Das US-Außenministerium bestätigte zunächst nur, dass „erweiterte Verteidigungskapazitäten“ bereitgestellt werden sollten.

Die Ukraine sei ein souveräner Staat und habe deshalb das Recht sich selbst zu verteidigen, begründet das US-Aussenministerium den Plan. Der US-Sender „ABC News“ teilte hierzu mit, dass die US-Regierung demnach auch die Lieferung von Panzerabwehrraketen geplant habe.

Ein Sprecher des Außenministeriums wollte sich auf Anfrage nicht konkret dazu äußern und verwies stattdessen auf die Stellungnahme Nauerts. UN-Angaben zufolge sind in dem Konflikt bisher mehr als 10. Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron riefen die Konfliktparteien in der Ostukraine auf, den vereinbarten Waffenstillstand einzuhalten und das Minsker Friedensabkommen vollständig umzusetzen.

Der Schritt sei „gänzlich defensiv“, sagte Ministeriumssprecherin Heather Nauert. Damit wolle man die Bemühungen der Ukraine unterstützen, die eigene Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen sowie weitere Aggressionen zu verhindern.

Sollte die US-Regierung ihren Vorsatz in die Tat umsetzen wollen, benötigt sie die Zustimmung des Kongresses, dem bei Waffenverkäufen an andere Länder ein Mitspracherecht zuteil wird. Eine Zustimmung dürfte aber wahrscheinlich sein. Die Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama hatte diesen Schritt erwogen, es aber nicht getan. Senatoren wie der Republikaner John McCain drängen seit längerem darauf, die Ukraine mit Waffen auszurüsten.

Die russische Föderationsratsvorsitzende Valentina Matwijenko nannte den Beschluss der USA einen «großen Fehler». Washington werde damit in den Konflikt in der Ukraine hineingezogen.

«Die Lieferung solcher Waffensysteme stärkt die Kräfte in Kiew, die eine militärische Lösung für den Donbass wollen», sagte der Politiker Alexej Puschkow.

Moskau streitet seine militärische Verwicklung in den Konflikt ab und sieht sich als Vermittler, nicht als Kriegspartei. UN-Angaben zufolge sind mehr als 10 300 Menschen getötet worden.

Putins Reaktion darauf war charakteristisch:

„Ich werde eure Feinde bewaffnen, falls ihr Waffen an russischen Grenzen stationieren!“ 

Selbstverständlich hat er das nicht buchstäblich gesagt, sondern es mit diplomatischer Sprache und Routine erklärt. Seine Aussage im folgenden Video mit Englischen Untertiteln: „I will arm your enemies if you send arms to mine“

D.h. auf Deutsch: Russland könnte Waffen in diejenigen Konflikt-Zonen liefern, die sehr sensibel für die USA sind. Genauso sensibel ist die Ukraine für Russland. Ein intelligenter und gut durchdachter Kommentar, der darauf ausgelegt ist, um seine ernsthafte Botschaft anzubringen.

Stellt Ihr Euch vor, dass Russland als Gegenreaktion S-400 Triumph und/oder Kalibr-Raketen an Iran oder Nordkorea liefert…

Quellen: Bultimes und Youtube