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Nix passiert

von Alles nur Satire

War was Besonderes?

Nein, drei komplett von Größenwahn umjubelte haben es nur mal (wieder) krachen lassen.

Der ZDF-“Korrespondent“ in Washington hat es dem Michel erklärt. „Trump hat für al-Assad eine „rote Linie“ gezogen“.

Chemiewaffen, Gas und so geht gar nicht.

Atomraketen, Uranmunition gehen schon. Merk Dir das, Du sturer syrischer Kameltreiber.

Die meisten „gezogenen Lines“ sind weiß und bestehen aus einem Pulver.

Trumps, Mays und Macrons rote Linie bestand aus mehr als 100 Raketen, abgefeuert von US-Friedensschiffen im Roten Meer und von amerikanischen, britischen und französischen Kampf Werte-Jets und B1-Bombern.

70% der friedenssichernden Maßnahmen wurden von der syrischen (also vermutlich durch russische Systeme) Luftabwehr abgeschossen.

3 syrischen Zielen wurde die Ehre zuteil, zur Sicherung von „vitalen amerikanischen Sicherheitsinteressen“ (DJ Trump) beizutragen.

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James „Mad Dog“ Mattis, US-amerikanischer „Verteidigungsminister“ hatte noch wenige Tage vor diesem erneuten westlichen Tritt in die Eier des Völkerrechts und der UN-Charta öffentlich erklärt, das keine belastbaren Beweise für einen Chlorgas-Angriff in Duma vorlegen würden.

Das White House erklärte nach dem Angriff, das mittlerweile doch zahlreiche belastbare „Beweise“ vorliegen würden, auch aus der bunten Welt der „Social Media-Geisteskranken“.

Da hat einer vermutlich ein totes Huhn vor sein Smartphone gehalten und „Chlorgas“ gerufen.

Aber, man könne nicht alles öffentlich machen.

Weil es nichts gibt, und die schnell zusammen gebastelten „Beweise“ noch schneller als „fake“ erkannt werden würden

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Obwohl die OPCW-Experten aus den Niederlanden noch gar nicht in Syrien angekommen waren.

Obwohl Ergebnisse russischer Spezialisten vor Ort komplett negativ waren. Aber die Russen lügen ja immer, aus Gewohnheit. Das ist in Russland Tradition.

Im Westen ist es nämlich Tradition, daran zu glauben, das es in Russland Tradition ist, zu lügen.

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Ich spekuliere mal und vermute, das Mattis der nächste gefeuerte Minister sein wird. Denn ich habe das Gefühl, das der Mann absolut keinen Nutzen darin sieht, das die USA weiterhin in Syrien westliche Werte verbreiten.

Was ja bis kurz vor Boltons Dienstantritt auch Trumps Meinung gewesen sein soll. Und ich glaube auch, das Mattis der letzte war, der seinen Widerstand gegen diesen Angriff aufgegeben hatte.

Bei Trump muss ich mittlerweile annehmen, er tut immer das, was ihm irgend jemand, der in seiner Nähe postiert wurde, zuruft oder einflüstert. Vielleicht twittert er auch gar nicht mehr selbst, seit der irre Bolton im Westflügel Quartier bezogen hat.

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Russlands Führung um Putin und Lawrow bleibt gelassen. Denn die von Russland gezogene „rote Linie“ für die „Kreuzritter der Wallstreet und City of London“ wurde nicht überschritten.

Nebenbei entlarvt Russlands Führung den UN-Sicherheitsrat als Unsicherheitsrat, als gekapertes Instrument zur Ausstellung von Freibeuterbriefen für die „freie Welt“.

Die Annahme des von Russland eingereichten Resolutionsentwurfs, der im Unsicherheitsrat dann hätte bekaspert werden müssen, scheiterte an 3 Gegenstimmen (USA, GB und la Grande Nation) und 4 „Enthaltungen“.

Lediglich Boliviens Vertreter fand klare und wahre Worte, die er an das Trio Infernale richtete.

Deshalb wurde Russlands Entwurf erst gar nicht zur Beratung zugelassen.

Das neue Triumvirat (also die gewählte(?) politische Führung der westlichen freien Finanzgangster) stellt dagegen einen eigenen Entwurf zur Diskussion.

Der Assad und Russland vermutlich verurteilen wird, sofort die Provokationen einzustellen, die zum alternativlosen Angriff geführt hatten.

Die Provokation ist dabei nicht Giftgas, sondern lediglich die Anwesenheit al-Assads auf diesem Planeten und die Existenz eines eigenständigen Russlands.

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Die White-House-Sprecherin (war die auch mal Porno-Sternchen? – Ich frage nur, weil ich die „Qualifikationen“ für Trump-Mitarbeiterinnen nicht genau kenne) erklärte der Welt auch die Bedingungen, unter denen man bereit ist, mit Assad wieder zu verhandeln.

Er muss nur die gehorteten Chemiewaffen und deren Produktionsanlagen nachweislich vernichten.

Herr al Assad, „vernichten“ Sie öffentlichkeitswirksam irgend einen Scheiß, zahlen sie jede verlangte Summe an irgendwelche westlichen „Experten“, sonst gehen sie den gleichen Weg wie Saddam.

Der sollte auch Chemiewaffen vernichten, was er nicht konnte, weil er sie gar nicht besaß. Am Ende fand man ihn in einem Erdloch.

Aber, er hatte damals auch kein russisches Militär an seiner Seite.

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Ich bin mir sicher, spätestens am Samstag Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, war die „Luft“ bei den meisten „Michels raus“.

Es war Wochenende, da will man seine Ruhe haben, die Vorwoche war schon stressig genug, die kommende Woche wird auch wieder stressig.

Zudem verteilten die Medien ihre vorbereiteten Statements und Beruhigungspillen, weil „es war alles notwendig, richtig und wichtig, there is no Alternative (Copyright by M. Thatcher, nachgeplappert by Th. May)“.

Die Friedenskanzlerin Merkel und der auswärtige Dackel Maas ließen den Pöbel wissen, das „richtige Antworten“ für Assad gefunden worden waren.

Nur der Bundespräsident äußerte staatstragende Bedenken. Die er als Außenminister nie hatte, sondern im Gegenteil, damals alles dafür getan hatte, die aggressive NATO-Linie gegenüber Russland durchzusetzen.

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Was war denn auch schon groß passiert?

Eigentlich nix.

Wenigstens nix, was den Michel persönlich und direkt betroffen hätte.

Denn der Vorgarten vom Michel liegt nicht in Syrien.

Und so abstrakte Begriffe wie „Frieden, Völkerrecht“ verstehen wir gar nicht richtig.

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In Lima, bei der Konferenz der amerikanischen Staaten, wurde ebenfalls „business as usual“ zelebriert.

Der kanadische Kasper Trudeau unterstütze wortreich die „Aktion der westlichen Friedens-Troika“.

Der Umsturz-Präsident Brasiliens, Temer und der marktradikale Macri aus Argentinien gaben sich dagegen staatsmännisch bedenklich.

Venezuelas Präsident Maduro konnte in Lima gar nichts sagen, er war demonstrativ nicht eingeladen worden.

Für die Öffentlichkeit formulierte man das Ergebnis des Treffens so: Alle amerikanischen Staaten (ohne Venezuela) verpflichten sich, die Korruption zu bekämpfen.

Wenn die das „Vorhaben“ umsetzen, gibt es keinen einzigen Regierungsvertreter, keinen einzigen Polizisten und keinen einzigen Verwaltungsbeamten mehr, der zwischen Alaska und Feuerland frei auf der Straße herum laufen kann.

Die müssten sich dann nämlich alle entweder selbst „lethal entnehmen“ oder „sich direkt, ohne über LOS zu gehen, ins Gefängnis begeben.“

Die wahren Absichten der USA beim amerikanischen Gipfel in Lima waren eher anderer Natur.

Nämlich die Gegner der US-amerikanischen Umsturzpläne für Venezuela zu isolieren und durch die „Allianz der Treuen“ wieder „einnorden zu lassen“, „auf Kurs zu bringen“.

„Hat Maduro Chemiewaffen?“ „Nö!“ „Ist auch egal!“

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Haben die verkommenen „Eliten“ mit ihrer Einschätzung des Pöbels am Ende doch recht:

billige Arbeiter,

willige Konsumenten und

blödes Kanonenfutter,

generell leicht zu lenken?

Die immer gleichen Ergebnisse politischer Wahlen scheinen diese Ansicht zu belegen.

Das generell devote, abwartende Verhalten gegenüber jeder politischen Sauerei, jedem absichtlich begangenen Bruch von Recht und Gesetzen, lassen diesen Schluss zu.

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„Solange es bei mir die Heizung tut und der Kühlschrank voll ist, gibt’s keinen Grund zur Sorge.“

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Bis die Tage…