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Muss Sergej Skripal doch noch gestorben werden?

von WiKa

Great-Absurdistan: Eigentlich hätte man schon längst den Dritten Weltkrieg anfangen können. So schön sauber ließ sich die Giftgeschichte um den Ex-Agenten Skripal an. Alles ward ganz wunderbar, wie von Zauberhand, in den ersten Tagen einfach so aus dem Handgelenk eskaliert. Dabei brauchte es auch keine Beweise, wir dürfen unseren besten Freunden in London vollends vertrauen. Das können wir bereits seit dem ersten und dem zweiten Weltkrieg. Ganz besonders unsere britischen Freunde wissen ziemlich genau wie man militärische Auseinandersetzungen provoziert, ohne sich selbst dabei der Urheberschaft auszusetzen. Mal ehrlich, macht sich die Theresa nicht gut als Weltpolizistin mit Knüppel aus dem Sack?

Jetzt zieht sich das giftige Elend allerdings richtig in die Länge und das macht es besonders unangenehm. Bedauerlicherweise spielen die Russen nicht mit wie geplant. Statt irgendwelche weiteren Gründe für einen Krieg zu liefern, bauen sie sich einfach nur auf und stellen ganz viel Fragen – [Kritisches-Netzwerk]. Wie unangenehm ist das denn? Niemand im westlichen Lager will russische Fragen hören … „shut up„! Man möchte Schuldeingeständnisse und Kriegsgründe. Auch auf vertraglich festgelegte Prozeduren für alles was mit Giftgas zu tun hat, wird seitens des Westens gepfiffen. Treudoof wie Russland nun mal ist, hält es aber an diesen Abkommen fest und fragt selber nach Beweisen. Da die Schuld Russlands bereits konkret erwiesen ist, erübrigen sich natürlich die Beweise. Bei dieser ziemlich neuen Rechtsauslegung hat Russland offenbar total gepennt. Aber ein Großteil der NATO-Staaten und der EU blies sofort in das britische Beweis-Nebel-Horn, mit den bekannten Folgen der massenhaften Ausweisung russischer Diplomaten.

Theresa Mays Gift-Bonus verfliegt zusehends

Aber so stümperhaft lässt sich doch heute kein Krieg mehr vom Zaun brechen. Irgendwie sind die Akteure in alten Mustern stecken geblieben. Inzwischen haben wir so unendlich viele Hintergründe ohne Tatsache[Kai Ehlers], das geht auf keine Kuhhaut mehr. Haben denn die regierigen Elfenbeinturmbewohner allesamt geschlafen? Ob ihnen bewusst ist, dass es heute ein Internet gibt? Die großen Konzernmedien hatten sie dabei größtenteils hinter sich. Auch die leben am Ende nur vom Krieg, den sie für ihre Aktionäre zu führen haben. Wie es aussieht, verfliegt der „Giftbonus“ von Theresa May zusehends. Die Argumente werden nicht mehr, sondern von Tag zu Tag nur anders und somit unglaubwürdiger. Der vorläufig letzte Hit zum Gift ist die „Buchweizengrütze(Vorsicht Feindsender) … na so eine Grütze aber auch! Alles in allem muss jetzt ganz dringend was passieren.

Jetzt hat man den nächsten Krieg gegen Russland schon halb in Gang bekommen, aber immer noch keine Toten gesehen. Ein Krieg ohne Leichen geht gar nicht. Peinlicherweise ist jetzt auch die Julia Skripal zu Ostern wieder auferstanden[Kritisches-Netzwerk]. Das passt so gar nicht zu dem angeblich verabreichten Gift. Insgesamt passt irgendwie der gesamte Ablauf nicht mehr zu dem besagten Gift, aber wen interessiert das schon. Wichtig ist jetzt nur, dass irgendetwas passiert, um die Russen nicht aus dem Würgegriff entkommen zu lassen. Dafür braucht es jetzt nicht mal mehr soviel Phantasie.

Um zumindest das Restgift aus dieser Eskalation über die medialen Runden zu retten, wäre es jetzt äußerst sinnvoll den alten Skripal kurzfristig ableben zu lassen. Damit wir zumindest einen ersten Toten und damit den ersten  Betonklotz am Hals der Russen haben. Erinnern wir uns nur an den Ersten Weltkrieg. Ohne einen Toten hätten wir auch den nicht anfangen können. Damals war das noch ein Prinzregent, heute sollte ein gut geläuterter Ex-Doppel-Agent sicherlich schon für eine Eskalation ausreichen. Sein Ableben ist womöglich auch deshalb geboten, weil sich erste Gerüchte hartnäckig halten, wonach der alte Skripal nach Russland zurück wollte(Vorsicht auch Feindsender). Wie könnte man das besser verhindern, als ihn gerade jetzt das Zeitliche segnen zu lassen?

Die Gift-Posse und das fehlende dicke Ende

Die Heftigkeit der als inszeniert zu betrachtenden Reaktionen, seitens Großbritanniens, der EU und der NATO, darf man getrost als Hinweis darauf nehmen, dass es lediglich um die Eskalation ging. Der Anlass, offiziell immer noch ohne handfeste Beweise, hätte eine diplomatische Eskalation in dem Umfang normalerweise nicht gerechtfertigt. Abgesehen von den übrigen Ablenkungsvorzügen, die sich für Theresa May bei den BREXIT Verhandlungen ergeben, braucht es jetzt dringend neues und glaubwürdiges Futter in der Causa Skripal. Genau genommen kann dann nur noch ein toter Skipper weiterhelfen. Nichts wäre schlimmer, als wenn auch das bereits totgeschriebene Opfer einfach so wieder auferstehen würde. Das wäre dann schon das zweite Osterwunder … geradezu so, als hätte Gott etwas gegen einen erneuten Russlandfeldzug einzuwenden. Kriege sollen doch alle gottgewollt sein.