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Ministerin Giffey: Bürger sollten dankbar sein!

von frankenberger

Den Bürgern vorzuhalten, dankbar zu sein, zeigt nur, wie manche Politiker meinen, mit Unmündigen sprechen zu müssen. Dabei wäre es umgekehrt richtig: Dass Bürger und Bürgerinnen der Ministerin ins Stammbuch schreiben, was sie an Leistung für die üppige „Diät“ erwarten!

Wenn Ministerin Giffey mit WIR die Politiker meint, hat sie recht. Denn für so wenig Leistung, so eine tolle Diät zu kassieren, die eher einer Mast entspricht, das ist schon der Dankbarkeit würdig.

Zumal wir alle wissen, dass viele Politiker, ohne richtige Berufsausbildung, in der freien Wirtschaft keine Chance hätten. Nach Beendigung der Politkarriere landen zwar manche weich im Lobbybett, aber oft weniger wegen Können, sondern wegen der nützlichen Kontakte und Insiderwissen.

Dankbar auch für ein Volk, dass man wie kaum ein anderes an der Nase herumführen kann. Zweimal ließen sich die Deutschen in einen Krieg führen, wobei der II. Weltkrieg nur die Weiterführung des WK I war – der kommende, ohne regulären Friedensvertrag, wieder nur eine Weiterführung.

Ausgerechnet Trump, der nun droht, die NATO zu verlassen, erwähnte beim Friedensprozess zwischen Nordkorea und Südkorea die fehlenden Verträge mit Deutschland und Japan, die ja für die Rüstungsindustrie und ihre Kriegsszenarien eine ganz besondere Bedeutung haben.

Ob die eine Million Obdachlose in Deutschland so recht dankbar ist, kann man bezweifeln, zumal die Hilfsangebote mehr als „übersichtlich“ sind. Dagegen überschlagen sich aktuell die Seenotretter mit Hilfe für Migranten – die Obdachlosen sind ja auch im sicheren Schlaraffenland!

Dankbar werden auch kaum jene Osteuropäer sein, für die das Institut für Menschenrechte schwere Menschenrechtsverletzungen anprangert – wie bei durch Menschenhändlern nach Deutschland verschleppte minderjährige Mädchen, die zur Prostitution gezwungen werden. Sie erleiden oft schwere Traumatisierungen durch die brutalen Freier, kaum wieder therapierbar.

Dankbar sind auch die Drogenhändler, die im Puff Europas, wie man Deutschland heute nennt, Millionen Profite machen, steuerfrei – sich schöne Villen in den Speckgürteln der Städte leisten. Danke hier besonders an #r2g in Berlin!

Hohe Mieten, befristete Arbeitsverträge – ein Problem, überhaupt bezahlbaren Wohnraum zu finden. Dankbar sein müssen wir jedenfalls, dass die NATO keine Urangranaten in Deutschland verschoss, wie seinerzeit unter Rot-Grün-Beteiligung in Jugoslawien. Danke!

Danke für marode Schulen, marode Infrastruktur in den Kommunen, die überwiegend pleite sind! Danke für ein Krankensystem, das vom Pflegenotstand gerade in ein Pflegedesaster rumpelt. Seit Jahren hat sich das abgezeichnet – Politik blieb tatenlos. Dabei zahlen die Deutschen Fantastilliarden in die Sozialkassen – leider geplündert! Danke?

Danke, wenn nun auch die Rüstungsausgaben enorm erhöht werden. Deutschland sieht sich ja von gefährlichen Feinden umzingelt. Besonders der Kampf gegen den internationalen Terror brachte nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Rüstung wieder ordentlich in Schwung. Seltsam, dass man so viele mögliche Terroristen ungeprüft einwandern lässt – wie im Falle von Amri noch zum Jagen trägt? Danke?

Besonders Wutbürger sollten dankbar sein, meint Nuhr. Aber gerade Wutbürger haben als Gewerkschafter manches erkämpft, was heute lapidar gestrichen wird, die Nussnougatcreme-Generation sieht gelangweilt zu – gelähmt vom #Glycidyl im Hirn.

Dankbar sein sollte man aber, weil man uns das verheimlicht, was Denkfabriken wie STRATFOR für Deutschland und Russland „vorbereitet“ haben. Auch wenn die Kapelle bereits „Nearer my God to Thee“ spielt, kann man sich wie die Berliner Clubszene bis zum Schluss die Birne zuballern. Mit dem Profit aus Drogenkonsum, finanzieren andere dann wieder ihre Waffenkäufe.

Ein Volk, das unter Wohlstandsverblödung leidet, muss dann halt leidvoll erfahren, was „Germany must perish“ letztendlich bedeutet.

Mal sehen, wer nächstes Jahr noch dankbar ist! Auffällig, wie viele der 1,3 Millionen Millionäre gerade Deutschland verlassen bzw. per #Maltamasche ihr Geld in Sicherheit bringen.

Die EU ist längst gespalten, die USA verhandeln ohnehin mit diversen Staaten bilateral. Die Briten haben sich aus dem Staub gemacht, wollen wohl nach dem von STRATFOR angekündigten Scherbengericht wieder Ordo ab Chaos schaffen – zum eigenen Vorteil?

https://t.co/ylIS3C1fHO #Giffey: Auch mal Danke sagen!

— Jürgen Frankenberger (@lienientroy1) July 12, 2018

Dafür sollten wir schon jetzt

Dankbar sein!