Massenvergewaltigung in Freiburg: Fielen bis zu 15 Täter über das 18jährige Mädchen her?

von ZUERST

Freiburg. Eine Schreckenstat sondergleichen erschüttert Freiburg und die gesamte Republik: Die Massenvergewaltigung eines 18jährigen Mädchens durch eine kriminelle Gruppe um den syrischen Kurden Majd H. Die „Bild“-Zeitung hat neue Details recherchiert: „Der Abend begann mit einer Techno-Party vor zwei Wochen in einer Freiburger Disco. Für ein Mädchen (18) endete die Nacht im Albtraum: Der Syrer Majd H. (21) vergewaltigte es vor dem Club im Gebüsch. Nach der Tat holte der Flüchtling seine Freunde, und mindestens sieben weitere Männer (19 — 30 Jahre) fielen vier Stunden lang über die wehrlose Frau her.“

Sieben der Täter stammen aus Syrien, ein achter Tatverdächtiger hat einen deutschen Paß, vermutlich aber auch einen Migrationshintergrund. Diese Gewalt- und Sextäter sitzen nun in Untersuchungshaft. Der eigentliche Skandal hierbei: Haupttäter Majd H. wurde bereits zuvor von der Polizei mit Haftbefehl gesucht, hätte also längst in Untersuchungshaft sitzen müssen, wenn der Staat hier konsequent vorgegangen wäre.

Zum Tathergang: die 18jährige lernte den Kriminellen Majd H. in der Disko kennen und erwarb von ihm die Droge Ecstasy, vermutlich verabreichte der Triebtäter ihr danach mittels eines Getränks K.O.-Tropfen, dies wird derzeit von den Ermittlungsbehörden geprüft. Kurz nach Mitternacht brachte der Syrer das Mädchen aus der Disko. „In einem nahe gelegenen Gebüsch kam es nach Angaben der Geschädigten zu einem sexuellen Übergriff. Nach diesem sollen weitere Täter sich an der zwischenzeitlich wehrlosen Frau vergangen haben“, so die Polizei.

Das Martyrium der jungen Frau dauerte vier Stunde lang, sie konnte sich in dieser Zeit nicht wehren und war wie paralysiert. Die Ermittler gehen – nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung – davon aus, daß sogar bis zu 15 Tätern über die 18jährige hergefallen sein könnten. Erst um vier Uhr des Morgens ließen die Täter vom Opfer ab. Das Mädchen erstattete direkt Anzeige, DNA-Spuren konnten sichergestellt und zur Überführung der Täter beitragen.

Die Polizei erklärte dazu:

„Weitere Ermittlungen, Vernehmungen, kriminaltechnische Untersuchungen sowie verdeckte Maßnahmen führten im Laufe der vergangenen Woche nach und nach zur Festnahme weiterer Tatverdächtiger. Am 25. Oktober konnte der letzte festgenommen werden.“

Weiter wurde bekannt, daß alle Tatverdächtigen bereits polizeibekannt sind. (se)