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Jörg Meuthen: Die unerträgliche Doppelmoral der „Grünen“

Liebe Leser,

ein Neujahrs-Urlaub in den südamerikanischen Anden, und dann noch mit Cowboy-Hut, Poncho und Sonnenbrille vor einer imposanten Bergkulisse posieren, das ist schon etwas Feines.

Ein solches Erlebnis sollte man keinesfalls für sich behalten, sondern per Twitter der ganzen Welt zu Gute kommen lassen – insbesondere wenn man Politiker der missionierungsfreudigsten deutschen Partei ist. Gemeint sind natürlich die sogenannten „Grünen“.

Dumm nur, wenn man für diesen Urlaub tausende von Kilometern mit einem Flugzeug zurücklegen musste und damit während seiner Reise tonnenweise CO2 in die Atmosphäre gebracht hat, während man sich im heimischen Deutschland als konsequenter Klimaschützer aufspielt.

Die Rede ist vom grünen Politiker Cem Özdemir. Sie alle kennen ihn und seine hypermoralische Attitüde, wenn er sich in einer der zahlreichen Talkshows von ARD und ZDF mal wieder über seine Mitdiskutanten erhebt.

Den Bürgern das Wasser der Enthaltsamkeit predigen, aber gleichzeitig selbst den Wohlstands-Wein in vollen Zügen genießen, das scheint frei nach Heinrich Heine das Motto des Herrn Özdemir zu sein. Hoffen wir, dass er jene Flugreise diesmal aus eigener Tasche bezahlt hat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Bonusmeilen-Aff%C3%A4re

Aber damit ist er keineswegs allein auf weiter Flur bei diesen grünbemäntelten, ökopopulistischen Deutschland-Abschaffern. Die bayerische Grünen-Chefin Katharina Schulze,

… bekannt insbesondere dadurch, dass sie gegen das Münchner Trümmerfrauen-Denkmal hetzte, …  https://www.welt.de/…/Gruene-wollen-keinen-Gedenkstein-fuer…

… wollte da nicht nachstehen. Sie verbringt ihren Winterurlaub statt in den bayerischen Alpen lieber im fernen Kalifornien und ich vermute, dass sie nicht mit dem von ihr sonst stets fürs gemeine Volk propagierten Fahrrad dorthin gelangt ist. Die Flugstrecke München – Los Angeles, hin und zurück über 19.000 km, verursacht ebenfalls mehrere Tonnen des doch angeblich so dramatisch schädlichen Kohlendioxids.

Dass sie von Kalifornien aus dann auch noch ein Foto postete, auf welchem sie Eis aus einem bösen Plastikbecher von einem mindestens ebenso bösen Plastiklöffel isst, kann da fast sogar vernachlässigt werden.

https://www.stern.de/…/katharina-schulze–gruenen-politiker…

Nun mögen Sie, liebe Leser, vielleicht einwenden, dass es doch wahrlich wichtigere Probleme gebe als Flugreisen und Plastikbecher von grünen Politikern.

Damit haben Sie fraglos recht. Diese Dinge sind an sich vollkommen unwichtig. Sie werden jedoch dadurch hochinteressant, dass sie ein bezeichnendes Licht auf die abgrundtiefe Doppelmoral dieser Partei werfen.

Und mit genau dieser Doppelmoral traktiert diese Partei unser Land, gängelt uns Bürger durch hirnverbrannte Verbote (Stichwort: Faktische Enteignung von Millionen Dieselfahrern) und ebensolche Vorschriften und nimmt uns allmählich unseren Wohlstand sowie (aufgrund ihrer grenzenlosen Einwanderungspolitik) unsere kulturelle Identität.

Wer nun sagt, dass die „Grünen“ im Bund doch seit 2005 zum Glück nicht mehr regieren, der irrt: Schon seit Jahren verfügen sie im Bundesrat – aufgrund ihrer viel zu zahlreichen Beteiligungen an Landesregierungen – über eine Art Vetorecht.

Mit anderen Worten: Gegen den Willen dieser Doppelmoral-Partei kann in Deutschland kaum noch ein wichtiges Gesetzvorhaben durchgebracht werden. Nicht einmal die Erklärung von beliebten nordafrikanischen Urlaubsländern zu sicheren Herkunftsstaaten (zur Erleichterung von Abschiebungen) ist mit dieser Partei zu machen.

Sorgen Sie, liebe Leser, bitte dafür, dass diese Erkenntnisse bei den Bürgern weite Verbreitung finden. Die „Grünen“ in Deutschland sind nämlich nicht Teil der Lösung, sondern der Kern des Problems.