Clicky

Italien bietet Asia Bibi Zuflucht

von Birgit Stöger

Italien – Während die deutsche Bundesregierung noch hin und her überlegt, ob sie der mit dem Tode bedrohten pakistanischen Christin und fünffachen Mutter Asia Bibi Asyl gewähren soll, erklärte sich Italiens Vize-Ministerpräsident Matteo Salvini bereit, die vom Islam verfolgte Christin und ihre Familie aufzunehmen. 

Bibis Ehemann Ashiq Masih hatte über das Hilfswerk „Kirche in Not“ Italiens Regierung um Hilfe für eine Ausreise aus Pakistan und um Asyl gebeten. Hintergrund sind massive Proteste von pakistanischen Muslimen nach der Aufhebung eines Todesurteils gegen die Christin und fünffache Mutter Asia Bibi wegen Beleidigung Mohammeds. Seither hält sich die Familie nach Aussage des Mannes versteckt.

Der stellvertretende italienische Ministerpräsident Matteo Salvini bekräftigte am Mittwoch:

„Ich möchte, dass Frauen und Kinder, deren Leben gefährdet ist, in unserem Land oder in anderen westlichen Ländern eine sichere Zukunft haben können“.

Auf Facebook gibt Salvini in Anbetracht der vom Tode bedrohten Christin wegen Blasphemie zu bedenken, dass es in Italien immer noch besonders „Schlaue“ gebe, die noch mehr Moscheen eröffnen wollen.

„Keine Moscheen, solange im Namen dieses Gottes getötet wird!“, so Salvinis Forderung.

Großbritannien und Kanada wurden ebenfalls angesprochen, haben jedoch – wie Deutschland – ihr offizielles Schweigen beibehalten. (SB)