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Islam-Strategen als „Nutznießer“ des Terroranschlags?

von Rasender Reporter

Es gibt viele Arten, seine Trauer öffentlich zum Ausdruck zu bringen. Die einen reißen sich die Kleider vom Leib und wehklagen so laut, dass Nichtbetroffene ihre Ohren zuhalten müssen. Andere wiederum verkleiden sich, um so ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen – wie es gerade die Neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern und einige ihrer weiblichen Untertanen getan haben.

Nicht bekannt ist, ob sich auch die neuseeländischen Männer, die sicherlich ebenfalls getrauert haben, so ein Tuch um den Kopf gewickelt haben.

Egal, die Kopftuchgeste ist als das, was sie ist, nämlich als Unterwerfungsgeste verstanden und gut angekommen worden: Ermordete Muslime sind eben noch etwas ganz anderes als ermordete Christen. Selbst im Tod wird hier eben auch auf den kleinen aber feinen Unterschied geachtet.

Eine Woche nach dem tödlichen Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch hat jetzt Dubai ein Bild der gut betuchten Dame aus dem Süden der Erde auf das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa, projiziert. Dubais Herrscher Mohammed bin Rashid Al Maktoum dankte damit Ardern für ihre Solidarität mit den Muslimen in Neuseeland. Das Bild zeigte das Staatsoberhaupt, das mit einem schwarzen Kopftuch eine Muslimin umarmt, unter dem Wort „Frieden“ auf Arabisch und Englisch.

So schrecklich diese Tat, so verständlich diese Trauer auch ist, man wird das – zugegebenermaßen zynisch klingende – Gefühl nicht los, dass die Islam-Strategen aus diesem Terroranschlag Kapital schlagen wollen, sozusagen auf dem Schlachtfeld des nun bereits mehrere tausend Jahre währenden Religionskrieg ein paar Meter dazu gewinnen wollen.

Apologeten finden sie auch in unseren Breitengraden genug. Zum Beispiel in den islamisierten Medien wie die „Zeit“ und dem „Spiegel“.

In der „Zeit“ nutze ein gewisser Kai Hafez, den der Interviewer Özlem Topçu als eine Art Islamforscher vorstellt, die Gunst der Stunde, um wieder einmal über die grassierende Islamfeindlichkeit in Deutschland aufmerksam zu machen.

Das macht er – typisch für einen Strategen des politischen Islams – indem er Tatsachen so definiert, dass der Leser denkt, hier würde jemand Verschwörungen verbreiten.

Hier einige Aussagen, die das belegen könnten:

…Politisch erzeugen die klassischen Stereotype vor allem der Rechten vom gewaltsamen, fanatischen und frauenverachtenden Islam Angst und Ablehnung bei den Bürgern…

…Sie betrachten den Islam nicht als Religion, sondern als Ideologie, gegen die man berechtigterweise feindlich sein kann und muss. Darum fällt der Islam auch nicht unter die Religionstoleranz. Die Religion wird zu einer politischen Gefahr umetikettiert…

…Die Doppelmoral des Islambildes ist sehr verbreitet und findet sich auch im sozialdemokratischen und liberalen Bürgertum. Ideologisch am schärfsten formuliert wird sie aber von allen politischen Kräften, die rechts von der CDU tummeln. Hier existiert ein ganz klar islamfeindliches Programm. In Deutschland sind das die AfD und verwandte populistische Akteure, sie betreiben aus meiner Sicht klassische Islamfeindlichkeit…

Ganz wichtig bei solchen Aussagen ist es für islamophile Akteure, die AfD im Spiel zu halten, so viel Politik muss schon sein, wenn es um Religion geht.

Der Islam-Experte ist also der Überzeugung, dass der Islam weder gewaltsam, fanatisch noch frauenverachtend ist, was nur bedeuten kann, dass Herr Hafez in den Sümpfen des Amazonasgebiets nach dem Islam geforscht hat und Mohammed für einen Brotaufstrich hält, oder den Koran nicht gelesen, bzw. nicht verstanden hat.

Oder er lügt einfach, was man in gewissen Kreisen auch Taqiyya nennt.

Der „Spiegel“ wiederum freut sich, dass es nach dem Anschlag in Christchurch einen „rechten“ Autoren erwischt hat.

Wir zitieren:

…In diese Demonstration von Menschlichkeit und Multikultur platzte am Donnerstag, als die ersten sechs Opfer bestattet wurden, ein Social-Media-Foto, das den kanadischen Bestsellerautor Jordan Peterson bei seiner Lesereise einen Monat zuvor in Christchurch mit einem Fan zeigt. „I’m a Proud ISLAMAPHOBE“ („Ich bin stolzer Islamophobiker“ ) stand breit, aber falsch geschrieben auf dem schwarzen T-Shirt des Mannes. Auch dieses Bild hatte Symbolkraft: Jacinda Ardern, neue Lichtgestalt auf der Weltbühne, umarmt muslimische Opfer – Jordan Peterson, umstrittener Publizist und Liebling der Alt-Right-Ideologen, legt seinen Arm um einen Muslim-Hasser…

Das Foto hatte natürlich Konsequenzen: Die Firma OMG VIP, die das Fan-Event ausrichtete, löschte das Foto von ihrer Website. Auch Whitcoulls, die größte Buchhandelskette Neuseelands, nahm Petersons Bücher laut Spiegel aus ihrem Sortiment.

Fair vom „Spiegel“ ist es, den „umstrittenen“ Autor ebenfalls zu zitieren. Und diesem Zitat schließen wir uns natürlich an:

Islamophobie ist ein von Faschisten erfundenes Wort, das von Feiglingen benutzt wird, um Trottel zu manipulieren.

Und es ist erschütternd, wie diese Faschisten, die ohnehin schon Milliarden Muslime missbrauchen, um ihre menschenfeindliche Ideologie durchzusetzen, jetzt auch noch muslimische Opfer instrumentalisieren, um – wie bereits erwähnt – einen weiteren Sieg im ewigen Religionskrieg zu erringen.

Kluge Worte kommen in diesem Zusammenhang mal wieder Hamed Abdel-Samad:

„1. Wenn ihr zwischen Kritik gegen Elemente des Hasses im Islam und Hass gegen Muslime nicht unterscheiden könnt, dann seid ihr Teil des Problems.

2. Wenn ihr nicht den islamistischen Terror, die Integrationsmisere, die Unterwanderungsversuche der Islamisten im Westen, die ungesteuerte Migration, die Globalisierung und die Angst vor dem Abstieg, sondern alleine die Islamkritik für Hass gegen Muslime verantwortlich macht, dann werdet ihr weder den Hass im Islam noch den Hass gegen Muslime jemals bekämpfen können.

3. Ihr versucht seit dem 11. September die Debatte um den Islam zu mäßigen und jede Kritik an dieser Religion als Islamophobie abzustempeln. Was hat das gebracht? Weder ist der Terror noch der Hass gegen Muslime dadurch weniger geworden! Im Gegenteil, je mehr ihr die berechtigte Kritik in der Mitte der Gesellschaft kriminalisiert, desto mehr wandert sie zu den rechten Rändern ab und wird dort für Hass und Gewalt instrumentalisiert!“

Vielleicht aber ist genau das die Strategie der Islamisierer. Indem sie die berechtigte Kritik am politischen Islam in die rechte Ecke schiebt, diskreditiert sie diese. Mit den Folgen, dass sie sich mit ihr nicht mehr auseinandersetzen muss und die Kritiker als Bösewichter brandmarkt.

Hier noch zwei Meldungen, die wir gerne gelesen hätten, als mal wieder irgendwo in der islamischen Welt Christen abgeschlachtet wurden:

Zum Gedenken an die Opfer des Anschlages in Christchurch (Neuseeland) hat der Rat der islamischen Gemeinden in Hamburg (Schura) zu einer Friedenskundgebung aufgerufen. Am Sonnabend versammelten sich um 15 Uhr Hunderte Menschen auf dem Rathausmarkt.

Erwartet wurden als Redner unter anderem Kirsten Fehrs, Bischöfin der evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeutschland und der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ekkehard Wysocki. Nach Angaben der Polizei folgten 1000 Menschen dem Aufruf…

Auch in Niedersachsen herrscht über diese Tat noch immer Entsetzen. In Hannover haben heute Vertreter aus Politik und Religion ein Zeichen gesetzt: mit einem gemeinsamen Freitagsgebet. In Hannover stehen die großen Religionen und die Politik Seite an Seite – diese Botschaft sollte von dem besonderen Freitagsgebet ausgehen…

Mitorganisator des interreligiösen Freitaggebetes ist Recep Bilgen, Vorsitzender des muslimischen Dachverbandes Schura. Er ist froh darüber, dass innerhalb kürzester Zeit so viele Politiker- und Religionsvertreter dem Aufruf gefolgt sind. „Ich glaube auch diese Aktion zeigt, dass wir bundesweit als Niedersachsen eine besondere Stellung haben“, so Bilgen. „Das ist was Einmaliges, soweit ich gesehen habe.“ Bilgen gibt aber auch zu bedenken: Nicht erst seit dem Massaker von Christchurch gebe es unter Muslimen ein ungutes Gefühl. Er fürchtet, dass auch hier mal etwas passieren könnte, wenn viele Menschen zu einem Freitagsgebet zusammen kommen und es keine Sicherheitsvorkehrungen gibt.

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