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Hier kann man sich tagesaktuell Stromverbrauch und Stromerzeugung online ansehen

Wir zitieren im Folgenden einen Insider.

Man kann sich tagesaktuell den Stromverbrauch (rote Linie) und die Stromerzeugung (verschiedenfarbige Flächen) online ansehen:

https://www.smard.de/home

Zur Erläuterung: Unten befinden sich die regenerativen Energien, beginnend mit der grundlastfähigen Wasserkraft (ca. 1,7 GWh) und der Biomasse (ca. 4,9 GWh).

Dann folgen die Windkraft, die am 25. Jan gerade einmal 0,7 GWh produzierte – am 27. Jan aber bereits 30 GWh. Die Sonne hat nur einen kleinen Peak um die Mittagszeit, wenn es mal nicht gerade bewölkt oder neblig ist.

Den Rest tragen Kernenergie, Braunkohle, Steinkohle und Erdgas (Vorsicht Putin!!) zu Stromerzeugung bei.

Also nehmen wir einmal den 25. Jan (Freitag) gegen 8:00 Uhr: Da wurden 71,6 GWh nachgefragt – aber nur 67,7 GWh produziert. Gut, das Defizit müssen die Nachbarn durch Stromlieferung im Verbundnetz ausgleichen.

Die „Ökoenergie“ liefert zu dieser Zeit nur 8,9 GWh, also 12,4 %.

Die „konventionelle Energie“, also alles was unter Merkel abgeschaltet wird (Kernenergie) bzw. in Zukunft wegfällt (Braunkohle, Steinkohle, Erdgas), liefert 51,7 GWh, also 72,2 %.

Den Rest müssen die schon sehr lange vor der Energiewende vorhandenen Pumpkraftwerke (bei Überschuss wird das Wasser hochgepumpt – bei Defizit treibt das fallende Wasser eine Turbine an) leisten – und natürlich das Ausland.

Das Verhältnis kann sich innerhalb von weniger als 2 Tagen drehen. Am 27. Jan (Sonntag) gegen 4:00 Uhr dominiert plötzlich die „Ökoenergie“ mit 35,8 GWh, wobei der Bedarf nur 46,1 GWh bei einer Gesamtproduktion von 60,1 GWh betrug. Die über 15 GWh Überschuss sind wohl zum Großteil ans Ausland verschenkt worden bzw. speisten die Pumpkraftwerke.

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Nachtrag:

Und so sieht die Frequenz dazu aus aktuell