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Enteignung von Weißen: Südafrika macht einen auf Simbabwe

Von Michael Steiner

Der failed state Simbabwe wird zum Vorbild für die ANC-Regierung Südafrikas. Man will die Weißen enteignen und das Land endgültig ruinieren.

Es reicht nicht, dass die ANC-Regierung das einst reichste Land Afrikas durch Misswirtschaft und Korruption schon sukzessive an den Rand des Abgrunds trieb, nun will man sich in Pretoria und Kapstadt wohl auch noch ein Beispiel am failed State Simbabwe nehmen, dessen autokratischer Herrscher die einstige Kornkammer des südlichen Afrikas mit der strukturellen Enteignung und Vertreibung der Weißen in ein Armenhaus verwandelte.

Denn Präsident Jacob Zuma, wie schon Nelson Mandela ein schwarzer Weißen-hassender Rassist und ökonomischer Linksextremist, will die weiße Minderheit im Land aus der Wirtschaft vertreiben und deren Ländereien enteignen. Offiziell, um so die wirtschaftliche Ungleichheit im Land zu reduzieren. In Wirklichkeit jedoch geht es ihm hierbei nur um puren Revanchismus für die Zeit der Apartheid.

Weil die „weißen Haushalte ein mindestens fünfmal so hohes Einkommen haben wie die schwarzen Haushalte“, so Zuma, will er „ein neues Kapitel von radikalen sozioökonomischen Transformationen“ starten, weil diese Ungleichheit 22 Jahre nach dem Ende der Apartheid immer noch so groß sei. Deshalb soll ein neues Gesetz es einfacher machen, Land welches im Zuge der Kolonialisierung den Schwarzen weggenommen wurde, neu zu verteilen. Die weißen Landbesitzer sollen demnach dafür den jeweiligen Marktpreis erhalten.

Doch Südafrika würde damit direkt jenen Weg einschlagen, den bereits Simbabwe nahm. Doch das Nachbarland des Autokraten Robert Mugabe hatte 15 Jahre nach dem Kampf gegen die weißen Farmer den Fehler eingesehen und diese wieder in das Land eingeladen. Denn selbst der senile Staatschef Simbabwes musste einsehen, dass es gerade die weißen Farmer waren, die dem Land Ernährungssicherheit und Jobs boten, während die Ländereien unter den neuen schwarzen Eigentümern kaum Erträge abwarf.

Angesichts des pathologischen Hasses so mancher ANC-Politiker gegenüber den Weißen darf man sich jedoch die Frage stellen, ob diese – nach all den Jahren der Misserfolge und des Versagens – überhaupt irgendwann einmal auf die Idee kommen, dass gerade die Weißen in dem Land die wirklichen Leistungsträger sind – welche die gesamte Wirtschaft (und somit auch die schwarze Bevölkerung) mittragen können.