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Dies und Das – Flackern, Brutalität und Atomwaffen

von Russophilus

Sowohl das globale wie auch die Narrative der nachgeordneten Blöcke waren Jahrzehnte lang weitgehend konsistent. Nun aber gibt es bereits mehrere Bruchstellen und sichtbare Risse.

Allerdings zeichnen sich zunehmend deutlich Muster dabei ab. Das wohl wesentlichste Muster ist das einer Dualität und das gleich in doppelter Hinsicht.

Zum einen gibt es einerseits die tatsächliche – sprichwörtliche – Masse der Bevölkerungen und zum anderen gibt es – eigentlich relativ kleine – Gruppen, fast immer zwei oder zwei wesentliche (z.B. „demokraten“ und republikaner), die in der Regel vorgeben, diese Masse oder zumindest große Teile davon zu vertreten. Hierbei scheint eine weitere Dualität auf, die nämlich der Absenz einer wirklichen und tatsächlich das Denken im Volk wiederspiegelnden Wahlmöglichkeit. amis z.B. sind zu erheblichen Teilen nicht demokraten oder republikaner, weil das ihrer, geschweige denn ihrer reflektierten Sicht entspricht, sondern weil es nur diese beiden Gruppierungen als irgend relevante Optionen gibt.

Auch in unserem Land ist das deutlich zu sehen. Nicht die Bürger prägen cdu, spd usw. sondern die parteien geben Grundkonstellationen vor und prägen die Sicht der Bürger. Die AfD ist hierbei insofern bemerkenswert, als sie seit Jahrzehnten die erste Gruppierung ist, die wirklich aus dem Volk entstanden und durch die tatsächliche Sicht und das tatsächliche Wollen ihrer Wähler geprägt ist.

Ebenso interessant ist, wie das herrschende System damit umgeht, wenn eine nicht insignifikante Gruppierung entsteht, die tatsächlich Teile des Volkes hinter sich hat. Wesentlich, das sei ausdrücklich angemerkt, ist dabei nicht, was eine solche Gruppe vertritt, sondern dass sie tatsächliche demokratie repräsentiert und die künstliche und verlogene „wir vertreten das Volk“ Inszenierung als solche erkennbar macht und mithin bedroht. Die AfD könnte auch das entgegengesetzte Spektrum vertreten und es wäre das Gleiche zu beobachten; der Unterschied bestünde nur darin, wie man sie stigmatisiert und ins Abseits zu etikettieren versuchte.

Anderes Beispiel, Ungarn. Dort hat der wieder gewählte Regierungschef Orban eine klare Kampfansage vor allem gegen die eu gemacht. Er sagte – und zwar mit einer tatsächlichen Mehrheit der Bürger hinter sich – Ungarn werde kraftvoll zurückkehren zu einer „christlichen demokratie“, denn die (neoliberale) eu „demokratie“ sei erstens keine und habe zweitens versagt. Die Ebene ist eine andere, aber es ist die selbe Grundkonstellation: Wirkliche Bedürfnisse und Sicht der Bürger gegen offizielles – völlig verlogenes – Dogma, Realität gegen Inszenierung, usw.

Ich begann mit dem Beispiel usppa und zwar aus gutem Grund; als Köter der zionisten und offizieller Hegemon ist die usppa der Ort, an dem Wellen ihren Anfang nehmen und zumindest zu nehmen scheinen. Schauen wir ins wahre Zentrum, nämlich nach israel, so finden wir das Muster wieder, wenn auch verdeckter und komplexer. Der vielleicht krasseste Indikator ist der Umstand, dass es bereits mehrere Verfahren gegen satanjahu, Familienmitglieder und das engere Umfeld gab und gibt.

Warum ist das ein kraftvoller Indikator? Weil jedes System sich und seine Hauptakteure schützt. Eine Strafanzeige gegen merkel verliefe – noch – im Sande und selbst im eher seltenen Fall von Stürzen unternehmen die neuen Machthaber sehr wenig (rein formal) bis nichts gegen die Vorgänger. gorbatschow und jelzin z.B. leb(t)en ungestört und ohne größere Probleme und auch obama und sogar hillary clinton, der doch im Wahlkampf in Sprechchören „lock her up!“ („Sperrt sie ein!“) angekündigt wurde, leben ungestört und mit allen Annehmlichkeiten des Ex-Amtes.

Wenn also satanjahu ernsthafte Ermittlungen, Anklagen und Verfahren gegen sich laufen hat, dann heisst das zwangsläufig, dass er und womöglich auch seine Gruppe als das System bedrohend wahrgenommen werden.

Man kann es auch andersherum betrachten und sagen, dass der Umstand, dass in Österreich eine Regierung mit Beteiligung der FPÖ zustande kam, genauer, kommen durfte, ein Alarmsignal ist, das bedrohliche Risse im System indiziert. Denn eines sollte klar sein: Die Österreicher haben sich nicht verändert; das Wählerpotential für die FPÖ mag durch die „flüchtlinge“ zwar noch angewachsen sein, aber prinzipiell war es auch schon vorher vorhanden. Die maßgebliche Veränderung ist primär, dass das bisherige pseudo-demokratische und Wahlmöglichkeiten vorgaukelnde System schwer angeschlagen ist, heftig flackert und Kompromisse machen musste.

deutschland betreffend sehe ich zunehmend bestätigt, was ich schon vor langem gesagt habe: Das hiesige System muss sich zwischen eu und „flüchtlingen“ entscheiden; beides zugleich kann merkel nicht haben. Und wie nun zunehmend erkennbar wird, ist die Entscheidung gefallen und zwar zugunsten der eu. Entsprechend „sickert“ sogar im mainstream immer mehr durch und es werden z.B. Berichte von Aussteigern veröffentlicht, die urspünglich rapefugee welcomer waren, sich aber mittlerweile angewidert und entsetzt abgewendet haben. Quasi-offizieller Startschuss war übrigens merkels Ansage, no-go Zonen wolle man hierzulande nicht haben.

Warum die Entscheidung zugunsten der eu? Die Antwort liegt in der eu selbst. Erstens ist die eu ein anglozionistisches Konstrukt (genauer das einer von hauptsächlich zwei zionistischen Gruppen, aber dazu später) und zweitens soll die eu zumindest übergangsweise die Rolle übernehmen, die der usppa unter der erhofften Präsidentin clinton zugedacht war und ein Gegengewicht zur trump usppa bilden. gerade mit der aktuellen Krise um den Iran Vertrag ist das recht gut sichtbar geworden.

Der wirkliche Kern und Ausgangspunkt der Wellen liegt natürlich in einem bestimmten (noch viel exzeptionelleren als die usppa) kleinen Land im Nahen Osten, einem Land nebenbei bemerkt, dessen höchstes Gericht (nebst vielerlei anderem) von baron rothschild entworfen und bezahlt wurde und das nicht nur ähnlich viele Atomwaffen hat wie frankreich oder Indien, sondern das auch nicht NPT beigetreten ist. Auch dort gibt es Fraktionen, u.a. die ziemlich dümmliche und grobschlächtige von satanjahu und die weitaus gefährlichere weil intelligentere und längerfristig planende Konkurrenz, die übrigens die sau araber nicht mal als der Gattung homo sapiens zugehörig, geschweige denn als Verbündete oder Freunde betrachtet und der es auch sehr missfällt, dass der Köter usppa statt als vermeintliches Leuchtfeuer der demokratie etc. bla bla als das dasteht, was es ist, nämlich ein primitiver bissiger Köter, dem durch falsche Haltung auch noch die Reisszähne ausgefallen sind.

Übrigens sollten mit diesen Ausführungen auch allerhand nicht selten konspirative Zweifel an Russlands Linie einer Auflösung zugeführt werden können. Ein weiteres Problem ist, dass viele – auch ich. Asche auf mein Haupt – auf die sehr intelligent und gekonnt gemacht offizielle Darstellung Russlands hereingefallen sind und geglaubt haben, Russland werde, die Kraft dazu hat es allemal, die Veränderungen rasch vorantreiben und dabei auch manchen Köter mit groben Schlägen auf seinen Platz verweisen.

Richtig ist wohl eher, dass man im Kreml, übrigens nicht zuletzt auch durch Gespräche mit Vertretern jüdischer und „jüdischer“ aber natürlich auch zahlreicher anderer Gruppen und Leute (z.B. kissinger), ein recht klares Bild der diversen Spieler und Gruppierungen hat und im wesentlichen in seiner Ecke des Spielfeldes – die zu verteidigen man fähig und vermutlich gewillt ist – abzuwarten und sich darauf zu beschränken, Vergiftungsversuche im eigenen Land abzuwehren und ansonsten soweit möglich schon nach den neuen Regeln zu spielen.

Gerade erst dieser Tage hörte ich etwas geradezu Unfassbares. Die süd-koreanische Aussenministerin tat kund, dass die ami Basen im Land absolut ausgenommen seien aus allen inner-koreanischen Gesprächen. Und das, kurz nachdem ihr Chef und Kim händchenhaltend Richtung Wiedervereinigung marschiert sind. Und auch kurz nachdem die amis in Sachen Iran-Vertrag gut sichtbar ihre Unterschrift unter das Geständnis

„wir scheissen auf Verträge und Vereinbarungen. Sowas unterschreiben wir vormittags und brechen es nachmittags“ gesetzt haben.

Aber trump, so erklärt das weisse haus, sei sehr zuversichtlich in Sachen Nord-Korea; mehr noch, die gutwillige Aktion der Nordkoreaner, drei ami Spione freizulassen, fand nur eine Antwort in washington, nämlich die Ankündigung einer ganzen Reihe weiterer Forderungen. Zu dem, was man selbst einzubringen gedenkt in die „Verhandlungen“, kommen nur vage Ankündigungen von finanzieller Unterstützung und die ernstgemeinte(!) Diskussion zur völlig irren Frage, ob Nord-Korea (dank ami „Unterstützung“ und „wirtschaftlicher Hilfe“, sprich Plünderung) wohl bald ein wirtschaftliches Schwergewicht sein werde.

Anders ausgedrückt: Die amis verhalten sich nicht wie Verhandlungspartner sondern wie Sieger, die die Früchte ihrer Drohungen und Erpressungsversuche einzufahren gedenken. Mir scheint, wir brauchen dringend ein neues Wort für etwas weit jenseits von Verblödung im Endstadium.

Eines allerdings ist dabei erwähnenswert: Bisher jedenfalls haben die amis ungestraft gehandelt und keine Prügel eingesteckt. Die Russen reden, reden, reden, die Chinesen lassen höflich lächelnd auflaufen und nur eu-ropa beginnt, wenn auch noch zaghaft, ein bisschen zu handeln.

Und damit haben wir eine, vielleicht die einzige verbliebene Stärke der amis: Dreistigkeit und die Bereitschaft zu Brutalität. Wo die Russen reden und die Chinesen höflich lächeln, da schlagen die amis einfach zu. Dumm und grob, aber wirksam, jedenfalls wirksam genug, um sich nach wie vor als über eine Macht verfügend zu gerieren, die man gar nicht mehr hat. Oder, um es deutlich zu sagen: Die Macht der amis besteht zu 90% aus nichts als der – gewollten oder jedenfalls bewussten – Ohnmacht der Russen und Chinesen.

Womit wir beim letzten Teil und bei einer wahrscheinlichen Veränderung sind, beim Iran.

Es geistern ja immer mal wieder Artikel durchs Netz, auch dieser Tage wieder, z.B. von hochrangigen Ex-nato Leuten, von wegen der Iran habe seit langem schon Atomwaffen und all diese Verhandlungen seien nur eine Farce.

Dazu ist zuerst mal zu sagen, dass diese scheinbar nato-kritischen Aussagen letztlich nichts weiter sind als eine Zementierung der nach wie vor gänzlich unbelegten nato Position, der böse Iran habe Atomwaffen.

Hat der Iran Atomwaffen? Gut möglich – aber nicht wegen dem, was man ihm mit reichlich Lärm und Show vorwirft, nicht wegen einigen tausend Zentrifugen und nicht wegen irgendwelcher „militärischer Entwicklungs-Einrichtungen“. Wenn der Iran Atomwaffen haben sollte, dann letztlich gleich doppelt wegen den amis.

Zum einen, weil die den Iran seit Jahrzehnten terrorisieren und bedrohen und Atomwaffen bekanntermaßen der einzige wirksame Schutz gegen die amis sind. Und zum anderen, weil nicht nur tausende sowjetische Waffen und diverses militärisches Material sondern, oft nicht beachtet, aber im Zweifel wichtiger, Know-How, Pläne und vor allem auch Fachleute sozusagen auf dem internationalen Basar billig verfügbar waren. Der Auslöser waren eben jene ami Bemühungen und eben jener großartige „Sieg“ der amis über die Sowjetunion.

Wenn der Iran also Tausende Zentrifugen hat(te), dann zu friedlichen Zwecken. Wir hier in deutschland mit ähnlich vielen Einwohnern wie der Iran halten es für völlig normal, reichlich AKWs und radioaktive Stoffe für diverse friedliche Zwecke (z.B. medizinische) zu haben, aber die ca. 80 Mio Iraner sollen gefälligst mit Holzkohle, Wachs-Malstiften und Tonkrügen zurecht kommen oder wie? Immerhin hat der Iran – im Gegensatz zum nie kritisierten israel – das NPT unterzeichnet und von Anfang an alle entsprechenden Kontrollen zugelassen und alle Bestimmungen erfüllt.

Aber letztlich ist es sowieso ziemlich egal, ob der Iran Atomwaffen hat, denn es gibt noch andere Massenvernichtungswaffen und ausserdem braucht der Iran nur sehr wenige MVWs, nämlich gerade mal die geringe Menge, die nötig und völlig ausreichend ist, um in einem Umkreis von ein paar hundert Kilometern sowie in israel reichlich Gegner auszurotten. Und wohlgemerkt, für israel ist es nicht nötig (aber wünschenswert) Raketen mit der entsprechenden Reichweite zu haben. Wie wir gerade aus england erinnert wurden, reicht der Inhalt einer Damen-Handtasche mit ein paar zehn oder hundert Gramm Giftgas völlig aus, um weite Teile israels auszurotten.

Haben die Iraner sowas? Ich sag’s mal so: Erstens waren sie selbst seinerzeit Opfer von ami (und hochwahrscheinlich auch brit) Giftgas, was geradezu notwendig eine forschende Befassung und Untersuchungen mit sich bringt und zweitens sind die Iraner nicht dumm oder wahnsinnig genug, sich dem Militär der anglozionisten mit Pfeil und Bogen entgegen zu stellen.

Übrigens, das nur am Rande, empfehle ich gerade den deutschen, gepflegt die aufgeregt-empörte Klappe zu diesem Thema zu halten. Gerade erst neulich flog auf, dass „unsere“ Bundeswehr schon in den 60er Jahren detailliert ausgearbeitete Pläne für den Einsatz von Giftgas hatte.