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Die Täter/Opfer Umkehr in unserem Rechtssystem

Ach, der arme Messerstecher. Der Kinderschänder konnte doch gar nicht anders. Fremde Kräfte und innere Stimmen haben ihn zur Tat regelrecht gezwungen, er war nicht zurechnungsfähig. Hier unter uns wurde er psychisch krank. Das Leben in Wien, in Berlin oder sonst wo tat ihm nicht gut.

Die soziale Ausgrenzung der Gesellschaft war für ihn unerträglich, er befand sich in einer Notlage. Einst psychisch Gesunde verwandeln sich – wenn man der NGO-Industrie Glauben schenkt – in unseren Breiten wo Milch und Honig fließt zu monströsen Psychopathen. So oder so ähnlich vollzieht sich regelmäßig die Täter/Opfer Umkehr unseres Rechtssystems. Legionen von Sachverständigen, Gutachtern und Rechtsanwälten bemühen sich im Rahmen des justiziellen Susi-Sorglos-Pakets um die Täter, auf Kosten der Steuerzahler selbstverständlich und pardoniert von realitätsfremden Richtern und Staatsanwälten.

Man könnte angesichts dieser desaströsen Entwicklung ja fast meinen, dass wir langsam zu einem Volk der Deppen mutieren. Für jeden noch so schrecklichen Akt der Kriminalität wird von einer eigenen Gutachterindustrie eine maßgeschneiderte psychische Erkrankung kreiert. Abgesehen davon, dass dieser regelmäßig wiederkehrende Befund die sprichwörtliche Faust ins Gesicht für jene Mitmenschen darstellt, die tatsächlich unter psychischen Erkrankungen leiden müssen, habe ich in letzter Zeit selten gehört, dass der Staat ein All-Inklusive-Paket für die Opfer dieser importierten Kriminalität organisieren würde.

Die Opfer und meistens deren Familien werden in ihrem Leid, in ihrer Trauer, in ihrem Schock im Stich gelassen. Die einzigen Deppen sind übrigens wir, die diesen Wahnsinn des Rechtssystems regelmäßig finanzieren dürfen und in einer Mischung aus Wut, Resignation und Ohnmacht über die Dummheit heimischer Autoritäten staunen.