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Bedenkliche Verstaatlichung der Kinder im Eiltempo

von WiKa

Bad Ballerburg: Wenn man zu der Generation gehört, die nach dem Krieg relativ ungestört von staatlichen Einflüssen irgendwo in diesem Land aufwachsen durfte, empfindet man den heutigen staatlichen Krallgriff auf die Kinder als äußerst beängstigend.

Besonders seit der Wende kann man in dem Bereich Einflüsse bemerken, die man meinte, mit der guten alten DDR abgeschüttelt zu haben. Genau das Gegenteil ist der Fall, es wird eher schlimmer und der Einfluss der Eltern auf die Kinder soll weiter massiv zurückgedrängt werden. Man begreift die Kinder wieder als so eine Art Staatseigentum.

Auch Eltern haben bislang noch Grundrechte, mit Blick auf ihre Kinder, wenn auch nur noch formal. Aber in permanenter Aushöhlung des Grundgesetzes sind die derzeit im Bundestag vertretenen Parteien einsame Spitze. Zuvor ein Blick in Artikel 6 des Grundgesetzes. Wir zitieren dazu Satz 2 und 3. Dort ist wie folgt festgehalten:

(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
(3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

Der Kinderheld der SPD

Hier nun eine offene und direkte Kampfansage an die Eltern. Diesmal von einem etwas kleinhirnigen SPD-Politoffizier, dem bislang der größere Erfolg noch versagt blieb. Dazu können wir einen wunderbaren Beleg beifügen. Eine Fundsache bei Twitter. Haben dann  gleich mal den ganzen Tweet verlinkt. Die Deutlichkeit der Aussage und die damit verbundenen Intentionen kann man kaum ignorieren und auch die Dreistigkeit nicht übersehen.

Angesichts seiner Position in der SPD muss man den Chaoten Thorsten Schäfer-Gümbel wohl doch ernst nehmen. Konnte man ihn bislang immer noch als etwas dumpfbackig belächeln, scheint er sich gerade zum ausgewachsenen Kinderschreck zu mausern. Vielleicht würde es Sinn ergeben, zunächst einmal seinen Einfluss auf die eigenen drei Kinder drastisch zu reduzieren. Kann ja sein, dass er derer sowieso längst überdrüssig ist. Das könnte auch seinen jetzigen Vorstoß rechtfertigen.

Noch bedenklicher ist, dass dieser Zugriff auf die Kinder, also deren Verstaatlichung, wohl eine völlig parteiübergreifende Angelegenheit zu sein scheint. Irgendwie kommt das wieder in Mode. Neben der GroKo, kann man vergleichbare Tendenzen bei den Linken und Grünen ausmachen. Dazu gibt es noch zweifelhaftere, vom Staat mit Steuergeldern finanzierte Organisationen, die sogar in Kindergärten Nazi-Kinder identifizieren können und dann im letzten Moment mit der Entziehung des Sorgerechts, wegen des Kindeswohls, diese aus den Klauen ihrer Nazi-Eltern befreien.

Die Nazi-Eltern werden aktuell wohl wieder mehr. Das scheint ein epidemisches Krankheitsbild zu werden, denn selbige Institution hat schon mal in Verbindung mit der Apotheken-Rundschau einen Leitfaden verfasst, wie man zweifelsfrei Nazi-Kinder und deren Eltern leicht erkennen kann. Irrtümer, sind bei genauer Beachtung der entsprechenden Fibel eigentlich ausgeschlossen. Ein Handeln des fürsorglichen Staates ist dann geboten, was vernünftigerweise in der Entziehung der Kinder münden sollte.

Das Engagement des Steuerzahlers kennt keine Grenzen

Der Fleiß dieser Einrichtung kennt einfach keine Grenzen. Insbesondere wenn sich Eltern nunmehr gegen die Frühsexualisierung ihrer Kinder zur Wehr zu setzen gedenken. Dann kommt abermals diese Nazi-Schreck Organisation aus ihren Löchern gekrochen.

Nach „Freud“ ist das mit dem Sex für Kleinkinder unheimlich wichtig, um die natürliche Scham der Kinder erfolgreich zu bekämpfen und somit zeitig genug zu brechen. Dann sind die auf Dauer viel besser zu verwerten als Kinder, die damit in ihrer Kindheit nicht konfrontiert wurden. Kurz und schlecht, um nichts anderes geht es bei der zukünftigen Verwertbarkeit des Humankapitals durch den Staat. Der Nachwuchs ist nichts anderes als dieses besagte Humankapital oder auch „Human Resources“ … spottbillig, zur Freude der Grünen und Pädophilen auch noch ein nachwachsender Rohstoff.

Jetzt gibt es mit dem Segen der Bundesregierung und dem Geld des Steuerzahler einen weiteren wundervollen Leitfaden für die „Kinderhortungsindustrie“. Die unverzichtbare Broschüre trägt dann auch auf dem Deckblatt entsprechend dick auf: „Ene, mene, muh – und raus bist Du“. Die darin enthaltenen Ratschläge sind wahrlich unbezahlbar. Wer sie sich herunterladen möchte, kann das an dieser Stelle tun. Wer sich lieber einen kleinen passenden Lehrfilm dazu antun möchte, der kann hier einmal auf „Abspielen“ drücken.


Wir sind verdammt gut im Plan

Man könnte auch sagen, wir haben die gröbste Freiheit bereits weder überwunden. Dank Indoktrination und Verkehrung der Werte, sollte wir irgendwann wieder an die guten alten Zeiten anknüpfen können, was die Verwertung unserer Kinder durch den Staat anbelangt.

Im real existierenden Sozialismus lief das alles dann vermeintlich menschlicher ab, aber auch immer mit dem Hintersinn, wie Schäfer-Gümbel es bereist formuliert, den Einfluss der Eltern auf die Kinder zurückzudrängen.

Spätestens wenn der Staat die Kinder so gut im Griff hat, dass man über Kita und Schulde wieder die systemfeindlichen Eltern identifiziert und ggf. eliminieren kann, dann haben wir doch auf ganzer Linie gesiecht. Jeder Staat kann sich glücklich schätzen, wenn gut gebildete Kinder zunächst ihre eigenen Eltern ans Messer liefern. Ein schöneres Qualitätssiegel kann sich kein totalitärer Staat verleihen. Wir sind, auch dank dieser seltsamen Stiftung wirklich auf einem verheißungsvollen Weg dahin. Die guten alten Zeiten im neuen Gewand lassen grüßen.