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Asyl-Zeltstadt Dresden: Kaum da, schon Sitzblockade – Protest wegen hygienischen Zuständen

von Janina

Noch keine Woche ist nach dem Einzug vergangen und schon protestierten die vermeintlichen „Asylbewerber“ vor der Zeltstadt in Dresden und blockierten mit einem Sitzstreik die Einfahrt. Was haben die illegalen Einwanderer zu bestanden?

Asyl-Zeltstadt Dresden Sitzblockade
Asyl-Zeltstadt Dresden Sitzblockade

Zum einen möchten sie wissen, wie lange sie in der Zeltstadt noch ausharren müssen, heißt vermutlich im Klartext, wann sie mit Wohnungen rechnen können. Zum anderen kritisieren sie die hygienischen Zustände und die Versorgung, offensichtlich ist das DRK komplett überfordert angesichts der 1.100 Illegalen.

Man muss nicht, aber man könnte und wenn man sich nicht unbedingt bedienen lässt, einen Eimer, Schrubber und Reinigungsmittel zur Hand nehmen und für hygienische Verhältnisse sorgen, die selbst verursacht wurden. Für die Versorgung ist nun mal das DRK zuständig, wenn angesichts die Organisation bereits bei 1.100 Illegalen zusammenbricht, wie wird das Ausmaß erst bei Zeltstädten von 2.000 und bei Containerdörfer von 20.000 Illegalen sein. Und was wird passieren, wenn gänzlich alles zusammenbricht?

MOPO24.de vom 29.07.2015:

Nach der zunehmenden Kritik an den hygienischen Zuständen im Zeltlager an der Bremer Straße blockierten am Nachmittag etwa 30 Asylbewerber die Zufahrt des Lagers.

Nach ersten Informationen geht es ihnen vor allem darum zu erfahren, wie es mit ihnen weitergeht, wie lange sie noch in dem Zeltlager bleiben müssen. Darüber hinaus äußerten sie Kritik an den Zuständen und der Versorgung im Lager. Die Lage in der Erstversorgungseinrichtung soll chaotisch sein. Nach der Organisations-Übergabe des Netzwerkes „Dresden für Alle“ an das DRK gibt es offenbar große Organisationsprobleme, wie aus dem Lager berichtet wird. Kurz vor 19 Uhr beendete die Gruppe dann ihren Protest und löste die Blockade auf.

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